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| PfWB Kitsche (Bd. 4, Sp. 250) | PfWB Brot-kitsche (Bd. 1, Sp. 1258) | PfWB Kitsche (Bd. 4, Sp. 250) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'Gerät, bestehend aus einem halbkreisförmigen oder rechteckigen Eisen oder Brett mit eingesetztem Stab', Kitsch (kid), Dim. Kitschche, -je, Kitschel [verbr., auch Don Gal Buch]. Zs.: PfWB Scharrkitsche. Man verwendet die K., um a) die glühenden Kohlen aus dem Backofen zu scharren, auch um die Kohlen auseinanderzuscharren [verbr. Pf (außer SPf) PfId. 75 mancherorts Gal Buch Rußl Lambert Penns 94]. Zs.: PfWB Back-, PfWB Backofenkitsche; vgl. Abb. 11. Volksgl.: Kitsche und Backschieße wurden bei Gewitter kreuzweise vor die Haustür gelegt zur Abwehr der Blitzgefahr [Gal-Bolech [Bd. 4, Sp. 251] ![]() [Bd. 4, Sp. 252] Mörtel anzurühren, Maurergerät [ LU-Assh NW-Freinsh]. Zs.: PfWB Sand-, PfWB Speiskitsche. — h) die Zwetschen beim Latwergkochen durchzurühren [ FR-Colgst]. — 2. = PfWB Backofenschieße, vgl. Abb. 12, Kitsch [KU-Dietschw KL-Gimsb u. Umg.]; vgl. PfWB Brotkitsche.
Aus den Nachträgen 3. 'Stelle, bei der der Pflüger aus Unachtsamkeit oder wegen eines Hindernisses aus der Furche gerutscht ist', Ketsch (kęd) [LA-Impfl]; wohl zu PfWB kitschen 'schleifen, kratzen'. — Südhess. III 1349/ 50; RhWB Rhein. IV 570.
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