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 PfWB Kirsch(en)-haken (Bd. 4, Sp. 245)   RhWB Kirschenhaken (Bd. 4, Sp. 555) 
  -haken m.:
1. 'Haken, mit dem man beim Kirschenpflücken einen Zweig heranholt', -hoge [mancherorts, Lambert Penns 90 Gal-Dornf]. —
2. Kärschehoke, Gestalt der Sage.

[Bd. 4, Sp. 246]
Es wird erzählt, in dem Wiesental Diefebach gehe nachts der Förster Kirschenhaken, genannt K., herum und habe seine Augen auf einem zinnernen Teller liegen. Er soll in den Befreiungskriegen hier einen Kavalleristen auf dem Erkundigungsritt erschossen haben, weil er wahrscheinlich viel Geld bei ihm vermutete [ WD-Niedkch]. — Südhess. III 1344; RhWB Rhein. IV 555; ElsWB Els. I 315. —

 

  Kirschen-haken (s. S.) m.: 1. H., mit dem man beim K.pflücken die Zweige heranholt. RA.: He lit (liegt) su kromp (krumm) wie ne K. Sieg-Eitorf, Sol-Langenf. — 2. übertr. verächtl. a. lange, krumme Nase Sieg-ODollend, MGladb-Giesenk. — b. K.ə mache kritzelig, unleserlich schreiben Ottw-Schiffw, Trier-Mettnich; K.höch m. Monsch-Vossenack. — c. steifer Mensch Kreuzn-Monzing.