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 PfWB Ketten-egge (Bd. 4, Sp. 187)   PfWB Egge (Bd. 2, Sp. 727)   PfWB Holzeisen-egge (Bd. 3, Sp. 1156) 
 -egge f.: 'Egge, deren Zähne in Eisenketten befestigt und dadurch beweglich sind', besonders geeignet, Moos loszureißen, -eech [ PS-Fehrb NW-Geinsh SP-Mechth]. Südhess. III 1273; Bad. III 118. —

 

   Egge f.:
1. wie schd., Ee (ē, Pl. ēə, ējə) [verbr. WPf NPf Don Gal Buch], Ej (ēj) [ KB-Mauchh Don-Schidski Gal-Schönth Weißenbg Theodorshf Sitauerowka Golkowitz], Ehe (ēə, Sing. u. Pl.) [RO-Sippf PS-Fehrb KB-Kerzh PfId. 39 (Bliesg.) Gal-Josbg], Eje (ējə) [ HB-Höch Hombg HB-Webh Zweibr], Eech (ēχ) [verbr. mittl. u. südl. VPf PS-Ost HB-Kirrbg Don-Ulmb Setschanfeld Tschest Hatzf Heuf Gert Kathreinf Rußl-Spey Rastatt], Äich u. Äig (ęiχ u. ęig, Pl. ęiχə) [PS-Hintwdth BZ-Dierb LU-Altr Südteil der mittl VPf], Eeg (ēg, Pl. ēgə, ēχə, ēje)

[verbr. mittl. u. nördl. VPf Don Kernei Franzf Abths Gal-Hartf Ugartsbg Siegenth Kaisersd Buch-Illisch Satulmare], Egg (ęg, Pl. ęgə) [verbr. nördl. VPf Nordteil der mittl. VPf], Eecht (ēχd) [ Don-St.Andreas Gal-Kaltwasser Rottenhan], Ii (ī, Pl. īə) [ RO-Rehborn Odh]; in der Pfalz steht intervokalisch neben -χ- vielfach --, bes. in der Sprache der Jüngeren. Zs. PfWB Acker-, PfWB Doppel-, PfWB Eisen-, PfWB Frucht-, PfWB Gelenk-, PfWB Glieder- PfWB Hakel-, PfWB Holz-, PfWB Holzeisen-, PfWB Ketten-, PfWB Reih-, PfWB Saat-, PfWB Schar-, PfWB Schleif-, PfWB Schollen-,

[Bd. 2, Sp. 728]
PfWB Wiesen-, PfWB Zickzackegge. Bis etwa 1870 waren die Eggen z. T. noch ganz aus Holz (auch die Zinken), holzene, helzerni E.; heute ist auch der Rahmen meist aus Eisen, eiserne, eise E. Eine Holzegge mit eisernen Zinken s. Abb. 34. Für die verschiedenen Bodenarten gibt es die korz, die lang, die leicht, die schwer E. De Acker is acht Ee braat, d. h. man kann auf ihm mit der E. viermal auf- und abfahren [ FR-Albsh]. — Die Kuh es in die Ee getret, weil die E. mit den Zinken nach oben gelegen hat [ KB-Bischh]. Wegen der gleichen Aussprache der Wörter »Egge« und »Ehe« sagt man in RO-O'mosch von einer mißglückten Ehe: Das is e holze Ee. Dasselbe Wortspiel in: Baß uf, daß de net in die Ee fallscht! [ KL-Reichb]. Er es in die Ee getret [KB-Kriegsf, verbr. WPf NPf]. Er stärzt sich in die Ii [ RO-Odh]. — Der isch dääb (taub) wie e Eech, wer schlecht hört [PfL 5. 9. 1924]. Er is so dumm wie e Egg [Feierowend Nr. 6/1954]. Rätsel: Wer hot Zähn vun Eise? (die Eeg) [ BZ-Dernb]. a. 1425: vmb ein egden 6 sch.hlr. [LeinArch. (Löhne)] a. 1425: ein ege [ebd.]. a. 1578: haben mit souil Egen Im Schwarzenacker geegt [WerschwSchR, Bl. 116]. a. 1596: Vier Pflüg vnnd ein Ehg [ebd., Bl. 392]. a. 1793: 1 eiserne Egge [RO-O'hs (Inventarium Krebs)]. —
2. 'Sternbild des Delphins', die Ee [ KU-Körbn]. — Südhess. II 14/15; RhWB Rhein. II 16/17; Saarbr. 55; LothWB Lothr. 118; ElsWB Els. I 23; Bad. I 628.

 

   Holzeisen-egge f.: 'Egge mit Holzgestell und Eisenzähnen', Holzeiseeeg (-aisəēg) [ LU-Friesh].