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 PfWB Johann-Jakob (Bd. 3, Sp. 1362)   PfWB Han-jakob (Bd. 3, Sp. 657) 
   Johann-Jakob m.:
1. alter Doppelname, Hansjakob [ NW-Hardbg ZW-Marthh], Hansjokeb [ LA-Edk Gommh], Hanjakob [ NW-Hardbg], Hanjokob [Pirmas KL-Fischb], Hanjoob [ KU-Dietschw ZW-Lambsbn KL-Gimsb], Hanjaab [ Gal-Josbg], Hanjockel [vereinzelt mittl. VPf]. Sparjelemente se mache, das versteht mein Hanjob [PfId. 173]. Scherzw.: Hanjakob, bick dich, weil er trefft dich! [mancherorts Gal]. Zur Erklärung: Angeblich hatte H. vom Acker des Pfarrers Kraut gestohlen. Der Pfarrer, der den Diebstahl am frühen Sonntagmorgen bemerkt hatte, nahm einen Krautkopf mit auf die Kanzel, schalt in der Predigt über das Stehlen und fuchtelte mit dem Krautkopf gegen die Kirchgänger. Dabei verlor die Frau des H. die Beherrschung und rief warnend ihren Mann an. VR.: Hanjakob Kneip hot gefrorene Riewe gess; ach Gott, Motter, mein Leib! [ Gal-Brunnd]. Im Kniereiterreim Reite, reite, Rößchen lautet der Schluß: die spinnt e rore Rock for de Brurer Hanjakob [ RO-Dielkch]; der ganze Reim bei Madam.
2.
a. 'ungeschickter, einfältiger Mensch, der sich von anderen ausnutzen läßt', Hanjokob [ ZW-Mittb], Hansjockel [ LU-Neuhf], Hanjockel [ BZ-Dernb], Hanjakob [ Gal-Bagbg]; daawer Hanjoob 'tauber Mann' [Keiper in ZfdMa. 1910, S. 129]; linkser Hanjokob 'Linkshänder' [ LU-Muttstdt]; vgl. PfWB Tappes 1. RA.: Sie mache mer'm de Hanjoob 'halten ihn zum besten' [ KL-Reichb]. 's kimmt'm wie 'm Hanjockel 's Dresche 'Endlich begreift er's' [ WD-Niedkch]. —
b. Uzname auf einen Bewohner von PS-Windsbg: Hanjob.
c. 'Schnaps' in der Maurersprache (nach dem ehemaligen Schnapsbrenner Johann Jakob Weisbrod), Hannoppel [ LU-Opp]; vgl. PfWB Johann-Peter 2 e. — Südhess. III 969; Rhein. III 1189 Z. 8. —

 

[Bd. 3, Sp. 657]
  Han-jakob ( -job, -jockel), -jerch ( -jörg), -karl s. PfWB Johann-Jakob, -Georg, PfWB -Karl.