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 PfWB Irr-licht (Bd. 3, Sp. 1310)   PfWB Gold-feuer (Bd. 3, Sp. 378)   ElsWB Nachtliechtle (Bd. 1, Sp. 555b) 
   Irr-licht n.:
1.
a. 'die nachts über Sümpfen auftretende Lichterscheinung', Errlicht, Pl. -lichder (ˈärliχd) [(1930) weit verbr., s. K 211], auch Dim. Errlichtche [vereinzelt, Gal-Augustd]. Syn.: PfWB Geldfeuer, -glut, PfWB Goldfeuer, -glut, PfWB Irrwisch 1, PfWB Leuchtwürmchen, PfWB Nachtlicht, PfWB -wisch, PfWB Sumpflicht. Nach dem Volksgl. sind die Irrlichter die Seelen der ungetauft verstorbenen Kinder [ PS-Lu'wink LU-Opp]. Andernorts hält man sie für böse Geister, die den nächtlichen Wanderer in die Irre führen wollen. Nach anderen Versionen des Volksgl. schwebt das I. über Stellen, wo einst ein Glücksfall geschehen, ein Verbrechen verübt oder im Dreißigjährigen Krieg Geld vergraben worden sei. Vgl. auch die Sage vom Stockweiher.
b. 'sumpfige Wiese' [ GH-Hagb]. —
2. 'Johanniskäfer' [ KU-Konk]. — Südhess. III 911; RhWB Rhein. III 1098; Bad. III 11.

 

  -feuer n.: = PfWB Goldglut, -feier [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Geldfeuer. RhWB Rhein. II 1298. —

 

  PfWB  RhWB Nachtliechtle O., –liechtl U. n. 1. Nachtlicht; wird in Krankenzimmern oder auch aus Furcht vor Dieben, mitunter wohl gar vor Gespenstern gebrannt Bf. Rda. ‘Trurig wie ne Nachtliechtle’ Mü. Mat. 4, 65. 2. Mensch ohne Energie Mü. Mat. 4, 33.