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 PfWB hutscheln (Bd. 3, Sp. 1280)   PfWB ver-hutscheln (Bd. 2, Sp. 1183) 
   hutscheln1 schw.:
1. trans.
a. 'die Küken unter den Flügeln wärmen', hutschele (hudələ) [verbr. bes. WPf NPf, s. K. 189]; vgl. PfWB hutschen1 1 a. Syn. s. PfWB haudern2. Die Gluck hutschelt die Junge [ KU-Patb]. —
b. ein Kind h.
α. 'warm einhüllen' [KU-Hachb Herschw/Petth ZW-Mörsb RO-Steinb KB-Gauh FR-Bockh, PfId. 68 Schandein Ged. 239]. —
β. 'liebkosen' [ KU-Jul Eschau KB-Albish]. —
γ. 'verwöhnen' [ IB-Erfw/Ehling PS-Geisbg KL-Gimsb KB-Bennhs]; vgl. PfWB hutschen1 1 c —
δ. 'wiegen' [ RO-Börrstdt]. —
c. 'jemandem schöntun'. Er loßt sich gern h. [ FR-Bockh]. —
d. 'etwas verstecken, verheimlichen'. Alles dut er h. [ BZ-Hermbghf]. —
2. intrans. u. refl.
a. 'Wärme suchen', vgl. PfWB hutschen1 2. Die Hinkelcher hutscheln (sich) unner der Gluck [ KU-Kaulb KL-Mehling PS-Winz]. —
b. 'sich an einem warmen Plätzchen zusammenkauern', sich h. [mancherorts WPf]; vgl. PfWB kuscheln, PfWB kutscheln. Sie hutschelt sich hinner de Owe [ KU-Obw/Tiefb]. —
c. 'sich verweichlichen' [ KU-Rathsw]; vgl. PfWB verhutscheln. —
d. 'lang im Bett bleiben' [ Buch-Illisch]. — Südhess. III 861/ 62; RhWB Rhein. III 1045/46.

 

   ver-hutscheln, -hutschenschw.: 'verweichlichen', ve(r)hutschele [verbr. westl. WPf], verhutsche [ Gal-Sap]; e verhutscheldes Hinkel, spöttisch von einem Menschen, der leicht friert und sich deshalb einmummelt [ ZW-Gr'bundb]; e verhutschdes H. [ Gal-Sap]. Syn. s. PfWB verhätscheln. Südhess. II 515; RhWB Rhein. III 1042, 1044, 1046.