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 PfWB Hühle (Bd. 3, Sp. 1216)   PfWB Höhle (Bd. 3, Sp. 1138) 
  Hühle, Huhle s. PfWB Höhle.

 

   Höhle, Hühle, Huhlef.:
1. 'Höhle in der Erde', Hehl (hēl) [verbr.], Huhl (hūl) [ KU-Kaulb Kreimb Rothsbg KL-Gimsb], Hihl (hīl) [mancherorts, auch Gal]; in die H. krieche [ NW-Kallstdt]. Zs. Lehmenhohle.
a. 'unterirdische Behausung von Tieren', vgl. PfWB Bau 4 a, PfWB Loch. Zs.: PfWB Dachs-, PfWB Fuchs-, Lapenghöhle. BR.: Wann de Dachs an Lichtmeß sein Schatte sieht zwische 12 un 1 Uhr mittags, dann geht er nochemol 4 Woche in sein H. [ KB-Stett LU-Opp]. Im Fangspiel Fuchs aus de H. darf der Fänger außerhalb seiner H. nur auf einem Bein hüpfend mit seinem Taschentuch nach den anderen Spielern werfen. Wenn er die hüpfende Gangart unterbricht, jagen ihn die anderen mit Schlägen zurück in die H. Wird ein Mitspieler vom Taschentuch des Fuchses getroffen, dann muß dieser sofort zur H. laufen und die Rolle des Fängers übernehmen; er muß sich sehr beeilen, denn außerhalb der H. darf er von den anderen geschlagen werden [ KB-Kriegsf]. —
b.
α. 'Erdmulde als Lager von Tieren'. Zs. PfWB Löwenhöhle. RA.: Der Furchtlose geht 'm Leeb vor die H. [ FR-Albsh, mancherorts]. Eine BR. s. PfWB Bär 1. —
β. s. Schinderhöhle. —
c. übertr.
α. scherzh. 'Haus, Wohnung'. Das is mol e alt H. [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB Hütte 1 a. RA.: Er geht net aus de H. (auch: net vor die H.), vom Stubenhocker [ KU-Kaulb, mancherorts]. Bei dem Wedder bleibt mer am beschde in de H. [LA-Rhodt, verbr. SOPf]. Noot winscht e jeder gudi Nacht un dorchelt in sein Hielche [Keiler 137]. Sie geht 'm Deiwel vor die H. [ RO-Als, mancherorts]. —
β. 'Platz, auf dem man beim Fangspiel nicht geschlagen werden darf' [verbr.]. Syn. s. PfWB Bott 1. —
2.
a. 'enge Felsspalte' [ ZW-Riedbg]. —
b. scherzh. 'Bett'. Ich geh in mein Huhl [ KU-Eschau, LA-Venn]. — Südhess. III 656/57; RhWB Rhein. III 752/53; LothWB Lothr. 242 Hihl; ElsWB Els. I 322; Bad. II 753.