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 PfWB Hoppeler (Bd. 3, Sp. 1173)   PfWB hoppeln (Bd. 3, Sp. 1173)   RhWB Schweizer (Bd. 7, Sp. 2049) 
   Hoppeler m.:
1. 'wer hinkt', Hoppler [BZ-Dernb Zahn Einkehr 192]; vgl. PfWB hoppeln 1 a α. —
2. 'Tanz, bei dem die Tänzer abwechselnd auf einem Bein hüpfen' [ BZ-Dernb]. — Rhein. III 810 Z. 46; ElsWB Els. I 361.

 

   hoppeln schw.:
1. intrans.
a.
α. 'leicht hüpfend kleine Sprünge machen', hopp(e)le (hobələ, hoblə) [verbr.], huppele [ RO-Bistschd]; vgl. PfWB hüpfeln 1. Guck emol, wie der hoppelt! [ KL-Matzb]. De Has hoppelt hin un her [ SP-Heiligst]. Sie guckt mich so lieb an, daß m'r 's Herz gehobbelt hot vor lauder Fräd [Kühn Schnitze I 192]. Er hot gehoppelt vor Lache [ FR-Bockh]. VR.: Hoppel, hoppel, ho! De Kinnermann is do. Er reit die Gasse uf un ab: Ehr Leit, wer kääft mer Kinner ab? [ KU-Bedb]; Var. s. PfWB Kümmelmann. —
β. 'unruhig sitzen'. Die Buwe hoppeln in de Bänk [ GH-Schwegh]. —
b. vom Fahren auf unebenem Weg. Uf dem Weg do hoppelt's arich [KL-Stelzbg, verbr.]. Uf dem Wage dut's awwer h. [ LA-Gommh]. —
2. trans.
a. 'gerüttelt werden'. Uf dem Waan werd mer gehoppelt [ HB-Kirrbg KU-Schmittw/O LU-Neuhf]. —
b. 's Kind uf de Knie h. 'reiten lassen' [ ZW-Battw, mancherorts]. — Südhess. III 702/03; RhWB Rhein. III 810; ElsWB Els. I 361; Bad. II 767.

 

  PfWB Schweizer Sg. u. Pl. m.: 1. Bewohner der Schweiz. — 2.a. Knecht zur Pflege u. Weide von Milchkühen u. zum Melken u. zur Besorgung von Molkereiarbeiten, auf grösseren Bauernhöfen; unter dem Schw. steht als Gehilfe der Ongerschw. (Unter-) Allg. — b. Kirchendiener im roten Gewand u. mit einer Hellebarde, der für Ordnung zu sorgen hat Allg. — c. Wonərter Schw. Neckn. für einen aus Simm-Womr. — d. verächtl. ne ärme Schw. sehr armer Kerl Dür-Lucherbg; -its- Dummkopf uWupp, Sol; -its-, fulen Schw. Faulpelz Elbf. — e. Rufn. für eine Kuh u. einen Ochsen Rhfrk, Mosfrk, Altk-NFischb; -its- Sieg-Eitorf Eudenb (roter Ochse). — Schweizer Käs, Kih (Kühe) wie nhd.; dazu Schw. Bläss Neckn. für einen aus Simm-Womr; Schw. Näl Schuhnägelsorte Meis, Saarl; die Schw. Maschin hat nur die einfache Einrichtung der Garnübertragung von den Kronen sofort auf Bobinen ohne den Weg über die Klötze; sie kommt aber meist nur für Baumwollgarn in Anwendung Kref; Schw. Luəhn schlechter Lohn der Weber, der Ausdruck entstand unter dem Einfluss der Schweizer Konkurrenz im Jahre 1859; damals bildete sich auch der Spottvers: węitsərlu·ə.n, do wolə wər ne·i.t før wirkə; dan søkə wər līəvər pirkə (Regenwurm) Kref.