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 PfWB Hochzeit(s)-fahren (Bd. 3, Sp. 1114)   PfWB Hocke (Bd. 3, Sp. 1119)   ElsWB Hock (Bd. 1, Sp. 317b) 
 -fahren n.: 'das Gleiten auf dem Eise in sitzender Kniebeuge', Hochzetfahre [ KU-Haschb KL-Ottb]; vgl. PfWB Hockeschleimens, PfWB hockezig. —

 

   Hocke f.:
1. 'Rückentragekorb'. De Budder hupst aus seiner Huck [Müller Butterbärwel 11]; vgl. PfWB Köze. —
2. 'Fuhrmannssitz (aus Heusäcken und Pferdedecke)', Hock [ FR-Maxd]. —
3. 'eine Anzahl Getreidegarben, die zum Trocknen zusammengestellt sind'. Allenthalwe sieht mer Rogge schun zusammeg'stellt in Hocke [PfRSch. 29. 7. 1926]; vgl. PfWB Kasten 3 a η. —
4. 'Stammplatz im Wirtshaus', Huck [Bergz (PfId. 67)]. —
5. 'Kauerstellung beim Eisgleiten'; in der Hock fahre [ RO-Lettw], glenne [ NW-Gönnh SP-Mechth], schleife [ NW-Freinsh], schleimere [KU-Herchw IB-Eschring Ingb ZW-Battw PS-Hintwdth]; vgl. PfWB Hockchens, PfWB Hockeglindens, PfWB -schleimens, PfWB Arschhockerleins, PfWB Hochzeitsfahren. — Südhess. III 636 Hocke II, III 759 Hucke; RhWB Rhein. III 873 Hucke I 1; ElsWB Els. I 317; Bad. II 744.

 

  Hock, Huck [Hok O.; Hùk U.] m. 1. Sitz. Uf eiⁿm H. auf ein Mal, ohne aufzustehn Steinb. Das is dr ganz H. vom Sitz das ist der ganze Witz, die Auflösung des Rätsels Winzenh. 2. Nachsitzen in der Schule: gël, du hes wider e Stund H. ghet? Brum. Schweiz. 2, 1120.