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 PfWB hoch-bringen (Bd. 3, Sp. 1101)   PfWB hoch-halten (Bd. 3, Sp. 1103)   PfWB hoch-kommen (Bd. 3, Sp. 1104) 
   hoch-bringen st., schw.:
1. 'leistungsfähig machen', hochbringe [ BZ-Dernb]. —
2. 'durch Necken wütend machen'; ääne h. [mancherorts]; vgl. PfWB hochgehen 2, PfWB -halten 3, PfWB -kommen 3, PfWB -nehmen, PfWB -schrauben, PfWB -ziehen 2, s. auch die Syn. bei necken. Südhess. III 625; Bad. II 737.

 

   hoch-halten st.:
1. 'emporhalten', hoch-, houchhalle, -halde [verbr.]. Ich kann de Arm net länger h. [ NW-Kallstdt]. RA.: Er halt hinne gern hoch (das gefüllte Glas) 'Er trinkt gern' [Feierowend Nr. 2/1956, S. 1]. —
2. 'in Ehren halten, schätzen'. Er hält sein Freindschaft 'Verwandtschaft'

[Bd. 3, Sp. 1104]
hok [ KU-Schmittw/O]. —
3. einen h. 'necken', hochhalde [ IB-Bliesmg/Bolch]; vgl. PfWB hochbringen 2 a. — Südhess. III 714 Z. 9.

 

   hoch-kommen st.:
1. 'nach oben kommen', hoch-, houchkomme, -kumme [mancherorts]; vgl. PfWB hinaufkommen 1 a. Dort kummt er de Berg hoch [ FR-Bockh]. —
2.
a. 'gedeihen', von Pflanzen. Do kann nix h. vor lauder Dreck 'Unkraut' [ ZW-Battw]. —
b. 'wirtschaftlich (und sozial) emporkommen'. Der kommt se Lebdaa 'niemals' net hoch [ KL-Reichb]. Er is hochkomm 'hat eine hohe Stellung erreicht' [ HB-Kirrbg]. Syn. s. PfWB erkobern 1. —
3. 'in Zorn geraten' [mancherorts]; vgl. PfWB hochgehen 2. Die isch awwer schään hochkumme! [ BZ-Annw]. — Südhess. III 627; Rhein. III 709 Z. 57.