-glinden schw.: 'auf der Eisfläche hingleiten', hinglenne [ LU-Alsh]; vgl. PfWB glinden. — | | glinden schw.: = PfWB glitschen 2, glinne (glinə) [NW-Deidh Elmst LU-Dannstdt SP-W'see Hanhf Ottstdt Spey GH-Schwegh PfId. 54], glenne (glęnə) [verbr. mittl. VPf PfId. 54]; vgl. PfWB glindern. Syn. s. PfWB schleifen. Zs.: PfWB fort-, PfWB herunter-, PfWB hinüber-, PfWB hinunter-, PfWB zurückglinden. Uf de klenne Glenn glennen klenne Kenn (Auf der kleinen Glinde glinden kleine Kinder) [ LA-Edk]. Rhein. II 1274 Z. 2; Bad. II 431 glinnen. | | -rutschen, -rütschenschw.: wie schd., -rutsche, -ritsche [verbr.]; vgl. PfWB herunterrutschen, PfWB hinunterglinden. Die Buwe rutschen am Treppegeländer n. [ LU-Altr]. RA.: Met de Quetsche ritscht 's Bollmehl en. 'Der Pflaumenkuchen schmeckt, auch wenn er mit Bollmehl gebacken ist' [ KU-Schmittw/O]. Er is die Bach enunnergeritscht 'hat Bankrott gemacht' [ ZW-Marthh, mancherorts]; vgl. PfWB hinuntermachen 1 b. Dem is schun e Vermee (Vermögen) de Hals enunnergeritscht [ KU-Schmittw/O]. Die Hoor sin'm hinne nunnergeritscht, von einem Glatzköpfigen [Pirmas]. Du kannscht mer de Buckel en. [ KL-Hauptstl, <]. Südhess. III 594. — |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | glinden PfWB |
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