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| PfWB hinein-gehen (Bd. 3, Sp. 1021) | PfWB hinauf-gehen (Bd. 3, Sp. 1003) | LothWB hin-gehn (Bd. 1, Sp. 243b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. a. 'in [Bd. 3, Sp. 1022] einen Raum gehen, eintreten', -geh(e) [verbr.]; vgl. PfWB hereingehen 1 a, PfWB hineintreten 1 a. Geh nin, 's is kalt [verbr. Gal]. Gehner nein!, Scheuchruf für die Gänse [ LA-Gommh]. RA.: Er geht in die Rappelgass enin 'macht Bankrott' [ KU-Selchb Obw/Tiefb]. Er is in die Hecke eningang 'verunglückt' [vereinzelt WPf]. BR.: An Lichtmeß (2. Februar) geht de Dachs aus seiner Hehl; wann er sein Schatte sieht, dann gehrer nochemol vier Woche enin [ZW-Stamb]. Volksgl.: Wann e fremmer Mann an'me Haus zu eenre Dier neingeht un zu're annere naus, nemmt er de Leit ihr Glick mit [Fogel Beliefs Penns Nr. 439]. — b. in die Schule h. 'die Schule besuchen'. Der es aa nor enengang, for die Schulbank schwarz un bloo se drecke [ WD-Niedkch]. — 2. a. 'hineingelangen'. 's geht mer net in de Schädel nein [ LU-Alsh, mancherorts]. RA.: Mach 's Maul zu, sunscht geht de Wind nein [ SP-Harths]. Er loßt's zu ääm Ohr eningehn un zum annere enaus [Kus, verbr.]. SprW.: Ins Maul nin geht kee Sinn (Sünde), raus jo [Don (Steinmetz)]. — b. 'in einem Raum Platz finden'. Er petzt 's Maul zu, daß kä Saubärscht enengeht [ KU-Krottb]. In den zu großen Rock gängten zwää so Kerl enin [ ZW-Gr'bundb, mancherorts]. Er eßt, was in die Haut eningeht [ KU-Schmittw/O]. Der hot awwer 'n Massik 'Kopf', do geht viel nein [Land]; vgl. PfWB hereingehen 2. Wortspiel: Wann se all neingängten, gängten se net all nein; weil se awwer net all neingehn, so gehn se all nein (in die Kirche) [ LU-Friesh]; Ähnliches s. PfWB hinaufgehen 1 b. — 3. auf (über) einen h. 'angreifen'. Er geht uf'n enen [ KU-Bedb]. Er is mit de Faischt driwwer eningang [ZW-Stamb]. — Südhess. III 526/27; ElsWB Els. I 189; Bad. II 710. —
| 1. a. 'nach oben gehen', -gehe, gehn, s. PfWB gehen [allg.]; vgl. PfWB hinaufergehen, PfWB hinaufbuckeln, PfWB -laufen, PfWB -rennen, PfWB -schleichen, PfWB -schlupfen, PfWB -springen 2, PfWB -stürmen, PfWB -stürzen, PfWB -torkeln, PfWB -trappen, PfWB -turmeln, PfWB -watscheln. Grad aweil is er die Gass nufgange [ NW-Ellstdt]. Ich geh mol 's Dorf nuf [ LU-Alsh]. RA.: Do kennt mer an der glatte Wand nofgeh (vor Schmerzen, vor Zorn) [ GH-Leimh]. Rätsel: Es geht die Stää (Stiege) enuf un hat vier Ohre (ein Mann mit der Backmulde) [ KU-Erdb]; Var. s. PfWB Treppe 1 b. Ein Spiel mit dem Kleinkind s. PfWB anzupfeln. Einen AR. s. PfWB Berg 1. a. 1627: wen man den Eberzpfadt ein wenig hinnaufgeht, trifft man auf ein Markierungskreuz [PfWeist. II 745 (FR-Gr'karlb)]. — b. 'Platz finden in einem Raum'. Scherzrede: Wann die Leit, wo nuf wolle, all nufgehe, gehe se net all nuf; wann se net all nufgehe, dann gehe se all nuf 'Wenn auf dem Sportplatz Buchenloch in Kaislt nicht genug Platz ist, dann wollen noch mehr Besucher hin; wenn Platz genug wäre, dann gehen zuwenig Besucher hin' [Kaislt]; Ähnliches s. PfWB hineingehen 1 b. — 2. a. 'steigen'. α. Der Newwel geht nuf [GH-Vollmw, verbr.]; vgl. PfWB heraufgehen. — β. Es geht gehlinge 'steil' de Berg enuf [ KL-Gimsb]. Es geht verlore 'allmählich' die Gass enuf [ KU-Schmittw/O]. Do geht's noch e Stich enuf 'Die Straße hat da eine Steigung' [ KU-Schmittw/O]. — b. von der zunehmenden Tageslänge. Es geht wirrer enuf [ ZW-Ernstw]. — c. von Preissteigerungen. Die Eier gehn widder nuf [ LU-Alsh]; vgl. PfWB aufschlagen II 2, PfWB hinauftreiben 2. — Südhess. III 498/ 99; Bad. II 704. —
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