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| PfWB hinein-fallen (Bd. 3, Sp. 1021) | PfWB herein-fallen (Bd. 3, Sp. 853) | PfWB hinein-rütschen (Bd. 3, Sp. 1028) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. a. in etwas h., (e)nin-, neinfalle [verbr.]; vgl. PfWB hineinplumpsen 1, PfWB -purzeln 1, PfWB -sinken. Der Äämer is in de Brunne eningefall [Zweibr, verbr.]. Do fallscht grad nein, in den Anzug, weil er dir zu groß ist [ LA-Herxh]. SprW.: Wer annere e Grub gräbt, fällt selbscht enin [ KU-Schmittw/O], fallt oft selwer nei [PennsDeitschEck 30. 1. 1954]. Einen KR. s. PfWB bumps 1 a. — b. in der RA.: mit de Deer (Tür) ins Haus neinfalle 'ungebeten und ungestüm das Haus betreten' [ LU-Altr]. — 2. sich eninfalle losse (ins Bett, in den Sessel) [Kaislt, mancherorts]. — 3. 'Unangenehmes erleiden'. Er is schwer eningefall [ KL-Nanzdzw, mancherorts]; vgl. PfWB hereinfallen 2, PfWB hineinfliegen 3. — Südhess. III 524/25; Bad. II 710. —
| 1. 'hereinbrechen (von der Nacht)'. Die Nacht fallt erin [ ZW-Bechhf]. — 2. 'Schaden (Nachteile) haben bei einer Unternehmung (einer Heirat)', vgl. PfWB hereindachsen, PfWB -plumpsen, PfWB -purzeln, PfWB -sausen, PfWB hineinfallen 3. Er is bees (schwer) eringefall [PS-Geisbg, verbr.]. — Südhess. III 315; Rhein. II 263 Z. 60; Bad. II 635. —
| 1. 'hineinrutschen'; vom nassen Rand in de Grawe eninritsche [ KL-Matzb, vereinzelt]; vgl. PfWB hereinrütschen 1, PfWB hineinfallen 1 a. — 2. 'in Schwierigkeiten geraten'. Er is debei neingeritscht [ LU-Alsh]; vgl. PfWB hineintappen 2. RA.: Er is die Bach eningeritscht 'hat Bankrott gemacht' [ KU-Eschau]. Sein ganzes Geld esch neingeritscht [ BZ-Dernb]. — Südhess. III 537. —
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