Hinaus-werfchens n.: ein Spiel mit Klickern, Nauswerfches [ KB-Kerzh], Enauswerfchers [ KB-Biedh]. Bei dem Spiel geht es darum, den gesetzten Klicker mit dem eigenen zu treffen. | | Klickerchens, Klickerlesn.: 'Spiel mit Klikkern', Klickerches (gligərχəs) [(1930) IB-Hass ZW-L'wied Kirchhbol FR-N'lein], Klickersches [ RO-Imsw], Klickerchers [KU-Gumbsw Friedhs IB-Ballw RO-Falkst Sippf PS-Geisbg], Klickerles [ GH-Kand Leimh Neubg]. Hopp, mer machen K.! [Kirchhbol]. Mir spiele K. [ IB-Ballw]; vgl. PfWB Klickersich. Klickerspiele: Abmachenpatschens, Abschießen(s), Anepickchens, Anschmeißchens, Ausmachen, Bärentreiber 3, PfWB Pickchens, PfWB Picken, PfWB Böckelns, PfWB Büttelspiel, PfWB Dreieck(chens), Dreihokkelns, PfWB Dullchens, PfWB Ecksich, PfWB Edigheimerchens, PfWB Eierkügelns, PfWB vorhalten 1, PfWB französisch 2 b, PfWB Fuhrmann 2 a, PfWB Gabelspiel, PfWB Gluckchens 2, PfWB Gockelchens, PfWB Handraterleins, PfWB Handspannerleins, Handtatschel(n), PfWB Häufel(che)ns, PfWB Häus'chens, PfWB Häuselns, PfWB Herausschießerleins, PfWB Herzelns, PfWB Hinauswerfchens, PfWB Hundertsichs, Kachel(che)ns, PfWB Kaiserchens, PfWB Kamerad 3, PfWB Kautchens, PfWB Kautsig-spiel, PfWB Klickerkreis'chens, -letzt, Klikkern(s), PfWB Klickerratelns, -schockens, -schuß, -sich, -spiel, -tupfen, PfWB Köpfelns, Kreis(el)chens, PfWB Kreisspiel, PfWB Kreuzköpfelns, Linkstüpferchens, PfWB Löchelns, PfWB Locher, Mütterchens, PfWB Nachschießen, PfWB Nach-und-Nach, PfWB Nachwerfsich, PfWB Nießen, PfWB Rechen, PfWB Reihens, PfWB Rundkreiselns, PfWB Schiffelns, Schlägelchen, PfWB Schnellerns, PfWB Schnurrigens, PfWB Schorgelchens, PfWB Spannchens, PfWB Spannelns, PfWB Spannenschmeißen, -spiel, PfWB Spitze, PfWB Spitzelns, PfWB Stinkchens, Strickelns, PfWB Stutzens, Süppchens, PfWB Wand, PfWB Wändelns, PfWB Wandklickern, -schmeißchens, -schübelchens, -werfen, PfWB Weiterschießchens, [Bd. 4, Sp. 306] Widderknuppchens, -machelns, -stößelns, Zehn-Zwanzig, Zicke-Zacke, Zielspiel, Zwickelns. — F.: Das Wort setzt sich zusammen aus dem Subst. + Diminutivsuffix + Genitiv-s. Der Genitiv ergibt sich aus der Verwendung des Wortes mit spielen, das im Mhd. diesen Fall verlangte (vgl. Michels § 305). — Südhess. III 1416/17; LothWB Lothr. 208; ElsWB Els. I 491. | | NRhWB PfWB hücken schw.: 1. erhöhen. a. -ug- Kobl; -i- Birkf-Bundenb, Simm-Buch, Wittl, Zell, Koch, Kobl, Goar, May, Neuw (nicht kurköln.), Daun, Bitb, Prüm; -ø- Merz-Stdt Nunk Krettnich (--) Weisk, Saarbg-Burg, Trier-Stdt; -e- Wend-Freisen, Simm-Külz Unzenbg, Saarbr, Ottw, Saarl, Merz, Saarbg, Trier, Bernk; -yk- NDaun, Aden, Ahrw, Schleid, Rheinb, Eusk, Dür, Neuw-Dattenbg HeimbWeis; -ø- Malm, Rheinb hier u. da [daneben Rip -:-, s. hüken]. α. etwas h., höher legen (bauen), bes. durch Unterlegen, Unterstellen anderer Körper; dat Dach moss gehück weəre; de Beien h. den Bienen mehr Raum schaffen durch Untersetzen von Strohringen MüEif; et Haus geht geheckt; de Weg, de Wies get gehickt; dat elo hot gut geheckt wenn man auf einen Haufen oder in ein Gefäss ein grösseres Quantum schüttet Mosfrk, Allg. — β. im Klickersp. Rufe, die gestatten, von erhöhter Stelle (von der aufgesetzten Hand, vom Knie udgl.) aus zu schnellen; hück (am Föss-che)! MüEif; hück (mer); ech hücke mer! Schleid; hücke! Dür-Bürvenich Poll, Ahrw-Löhnd; heck! Simm-Unzenbg; hecke! Simm-Külz; hicken! Koch-Eller; hicke! May; hückəs (mer)! Eusk, Rheinb, Ahrw; -ö- Malm; hickəs! Wittl-Landschd, Daun-Tettschd, Koch, May; hückəse! Aden-Antw, — op! Daun-Stroheich; hickəsen! Prüm-Pronsf; darf ich heckəse! Zell-Schauren, Kreuzn-Argenschwang, Goar-Thörl; sech h. Merz-Büschf (Gegenruf h. (mer) net!); hücken eweg! alle Hindernisse weg Aden-Wershf; höcke, rommesse (räumen) für se all! dass. Rheinb-Wald; ist nur noch ein Klicker im Viereck, so sagt der Spieler, der an der Reihe ist: erövver hück! u. setzt seinen Schiesskl. dicht hinter jenen letzeren; alle Spieler spielen jetzt vom An (Malstrich) aus u. suchen möglichst weit zu schnellen; wird der Rufer dabei getroffen, so hat der Treffer das ganze Spiel gewonnen; wenn nicht, so muss er jenen letzten aus dem Viereck schnellen u. hat dann noch einen Wurf frei, um einem andern Spieler seinen Pängkcher (Einsatz) abzugewinnen; trifft er diesen, so hat er abermals einen Wurf frei; wenn nicht, ist das Spiel aus Schleid. — b.α. etwas h., im Preise steigern; de Preis h.; [Bd. 3, Sp. 879]
enem de Pacht h.; de Steiern (Steuern) gen näs (noch einmal) geheckt; de Schullihrer kreit näs et Gehalt geheckt; den Wein h. Mosfrk (s. o.). — c. einen h., z. B. enen en der Steier h. höher veranschlagen; dis Johr hon se meich widder om en Daler gehickt ebd. — d. -ig- pfänden Simm-Buch. — e. -øk-, einen h., hinterrücks reizen Heinsb-Lümb. — 2. hegə(n), Prät. ho·ŋ., Part. gəha·ŋ.ən hängen (trans. u. intrans.); heck dat an de Wand; de lässt alles h.; et heckt jet an der Wand on hät den Arsch verbrannt die Pfanne Neuw-Dernb NWamb Brubb Rodenb Weroth Altenbg Etschd Wilsbg Altenhf Schönebg Limb Neustdt Windhg Stockhsn Bennau, Altk-Bachenbg Eichen Fladersb Flammersf Selb Schürdt Rott Walterschen Birnb Hillshsn Witthecke Keschd Mauelsb Schönebg Berghsn Leuzb Neiterschen Rott Orfgen Seifen Mehren OLahr Burglahr Kircheip. — Abl.: die Hückerei, dat Gehück(s). |