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 PfWB hinaus-tappen (Bd. 3, Sp. 1015)   PfWB tappen (Bd. 2, Sp. 96) 
  -tappen schw.: 'mit schwerem Schritt hinausgehen 1 a', naustappe [ LU-Altr]. Südhess. III 516. —

 

   tappen schw.:
1.
a. 'plump auftreten, schwerfällig gehen', tappe (tabə) [WPf westl. NPf LU-Altr LA-Kl'fischl verbr. Don Gal Buch], (dabə) [östl. NPf VPf KL-Katzw Lambert Penns 36]; vgl. PfWB tappsen. Zs. auf-, PfWB aus-, PfWB daher-, PfWB her-, PfWB heraus-, PfWB herein-, PfWB herüber-, PfWB herum-, PfWB hin-, PfWB hinaus-, PfWB hinein-, PfWB hinüber-, PfWB mit-, PfWB vertappen. Syn. s. PfWB gehen. Dapp net so! [ NW-Haßl]. Er kummt getappt [ KL-Hütschhs]. Der tappt wie e Gaul (wie e Perd) [ KU-Adb Bedb]. Der dappt wie e Bär [ PS-Erfw]. Er esch in de Dreck gedappt [ BZ-Dernb]. Er tappt druf zu wie e Blinner in die Niß [KL-Gimsb u. Umg.]. RA.: Der tappt mit gleichlinge Fiß in sein Verderwe [ HB-Kirrbg]. Rätsel vom Rauch: 's geht die Stää (Stiege, Treppe) enaus un tappt net [Hebel 116]. —
b. 'laut und anhaltend marschieren', tappe [ KU-Hachb A'glan Kübbg Liebsth HB-Lu'thal IB-Reinh Zweibr KL-Reichb PS-Münchw], dappe [ FR-Albsh Laumh LU-Alsh BZ-Dörrb Birkhdt GH-Zeisk]; vgl. PfWB tappschen 1. RA.: Er tappt in die Welt wie die Rosin uf Meesenem (Meisenheim) [Hebel 38]. —
c. 'einen Tritt versetzen'. Ich tapp d'r in de Aarsch, daß de Trapp laafscht un d'r noh'me halwe Johr noch

[Bd. 2, Sp. 97]
die Niere wackele [ HB-Schwarzack]. —
2. 'unsicher mit den Händen greifen, tasten', bes. im Dunkeln, tappe [ KU-A'glan Dietschw Don-Ulmb]; vgl. PfWB tapeln 1 a, PfWB tapen 2 a, PfWB tappschen 2, PfWB tappsen 2, PfWB tatschen 1 b. —
3. 'verstehen, kapieren' in PfWB betappen. — Das Wort ist offenbar vom Schallwort tapp herzuleiten. — F.: Zur Verbr. von t- und d- im Anlaut vgl. PfWB Tape, PfWB Tappe(n). — Südhess. I 1370/71; RhWB Rhein. VIII 1065/66; Saarbr. 208; LothWB Lothr. 80; ElsWB Els. II 699/700; Bad. I 422.