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| PfWB hinauf-gehen (Bd. 3, Sp. 1003) | PfWB auf-schlagen (Bd. 1, Sp. 396) | |||||||||||||||||||||||
1. a. 'nach oben gehen', -gehe, gehn, s. PfWB gehen [allg.]; vgl. PfWB hinaufergehen, PfWB hinaufbuckeln, PfWB -laufen, PfWB -rennen, PfWB -schleichen, PfWB -schlupfen, PfWB -springen 2, PfWB -stürmen, PfWB -stürzen, PfWB -torkeln, PfWB -trappen, PfWB -turmeln, PfWB -watscheln. Grad aweil is er die Gass nufgange [ NW-Ellstdt]. Ich geh mol 's Dorf nuf [ LU-Alsh]. RA.: Do kennt mer an der glatte Wand nofgeh (vor Schmerzen, vor Zorn) [ GH-Leimh]. Rätsel: Es geht die Stää (Stiege) enuf un hat vier Ohre (ein Mann mit der Backmulde) [ KU-Erdb]; Var. s. PfWB Treppe 1 b. Ein Spiel mit dem Kleinkind s. PfWB anzupfeln. Einen AR. s. PfWB Berg 1. a. 1627: wen man den Eberzpfadt ein wenig hinnaufgeht, trifft man auf ein Markierungskreuz [PfWeist. II 745 (FR-Gr'karlb)]. — b. 'Platz finden in einem Raum'. Scherzrede: Wann die Leit, wo nuf wolle, all nufgehe, gehe se net all nuf; wann se net all nufgehe, dann gehe se all nuf 'Wenn auf dem Sportplatz Buchenloch in Kaislt nicht genug Platz ist, dann wollen noch mehr Besucher hin; wenn Platz genug wäre, dann gehen zuwenig Besucher hin' [Kaislt]; Ähnliches s. PfWB hineingehen 1 b. — 2. a. 'steigen'. α. Der Newwel geht nuf [GH-Vollmw, verbr.]; vgl. PfWB heraufgehen. — β. Es geht gehlinge 'steil' de Berg enuf [ KL-Gimsb]. Es geht verlore 'allmählich' die Gass enuf [ KU-Schmittw/O]. Do geht's noch e Stich enuf 'Die Straße hat da eine Steigung' [ KU-Schmittw/O]. — b. von der zunehmenden Tageslänge. Es geht wirrer enuf [ ZW-Ernstw]. — c. von Preissteigerungen. Die Eier gehn widder nuf [ LU-Alsh]; vgl. PfWB aufschlagen II 2, PfWB hinauftreiben 2. — Südhess. III 498/ 99; Bad. II 704. —
| I. trans. 1. 'durch Schlagen befestigen, aufnageln'; e Hufeise ufschla(ch)e [allg.]. — 2. 'einen Umschlag (Kompresse) auflegen'; gekochde Flachssome ofschlee [WD-Niedkch, verbr.]. s. PfWB Aufschlag 2. — 3. 'aufstellen, errichten, aufführen', von Gerüsten u. ä. [allg.]. Han Steen gesetzt un Speis getra, Gerischte uf- un abgeschla [Münch Weltgesch. 38]. Übertr. 'Richtfest feiern' [ KU-A'glan]. Volksgl.: Wammer en Scheier uf der Himmelfärdag ufschlagt, schlagts Gewitter nein [Fogel Beliefs Penns 1331]. De Wingert u. 'in einem jungen Wingert Stiefel einschlagen, Steine setzen, Draht ziehen' [VPf]. Ohne Objekt: De Komedimann 'Schausteller' schläät uf 'stellt seine Bude auf' [KU-A'glan, verbr.]. a. 1417: so mag er sin gezelte an der steinen benken uf slahan [Grimm Weist. V (NW-Kallstdt)]. a. 1541: ... von bedtladen ... vff zwschlagen [SpeyGgHospR]. a. 1621: Vnderthanen von Bierbach ..., welche dem Zimmermann die ... Brückh vfschlagen helfen [WerschwSchR Bl. 20 b]. — 4. 'aufkrempeln'; die Hosse u. [ LU-Altr]; oufgeschlaener Armel 'Ärmel' [ WD-Niedkch]; vgl. PfWB heraufschlagen. — 5. 'hauen'. Denne han ich ufgeschlaa, daß ... [ KL-Wörsb]. Syn. s. PfWB verhauen. — 6. 'öffnen', bes. 'durch Schlagen öffnen'; 's Buch, 's Ei usw. u. [allg.].; sich de Kopp u. 'sich durch Anstoßen an etwas eine Verletzung am Kopf zuziehen' [allg.]; e Faß Bier u. 'anstechen' [ KU-Schmittw/O]. — II. intrans. 1. 'auftauen', vom gefrorenen Boden. 's schlaat (schlacht) uf [ PS-Bundth BZ-Schweig]. Syn. s. PfWB auftauen. — 2. 'teurer werden'. 's Brot schlaat drei Penning uf [Kaislt, allg.]. VR.: Käfen Schwewwel, Schwewwel heit, d' nägscht Woch schlagt er uf, ehr Leit [ BZ-Albw]. a. 1590: je nachdem die Frucht auf- oder abschlegt [ZweibrUrkb. 133]. — RhWB Rhein. VII 1207; Saarbr. 215; ElsWB Els. II 458; Bad. I 85/86.
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