-werfen st.: wie schd., nabwarfe [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB hinabschmeißen, PfWB hinunterwerfen. Südhess. III 495; Bad. II 699. — | | werfen st.: 1.a. 'etwas mit Schwung an eine andere Stelle befördern', werfe (węrfə) [verbr., Christmann Kaulb 13, 65 Henn Mda.-Int. 101, 200 Mang 96 Müller Dietschw 71 Otterstetter 51 Krämer Gal 241], warfe (warfə) [ BZ-Dernb], worfe (wǫrfə, wḁrfə) [ KU-Kreimb Kus]; Part. Perf. geworf (gəworf) [WPf, Schneckenburger 25, 41], gewarf (gəwarf, gəwḁrf) [KU-Bedb Christmann Kaulb 18 Mang 104, 195], g'worfe (gwǫrfə) [VPf]; mda. geläufiger ist schmeißen; vgl. PfWB schicken1 1 b; Zs.: PfWB ab-, PfWB ane-, PfWB an-, PfWB auf-, PfWB aus-, PfWB be-, PfWB tot-, PfWB Tüpfen-, PfWB durch-, PfWB Eier-, PfWB ein-, PfWB ent-, PfWB ver-, PfWB vor-, PfWB Geißen-, PfWB heraus-, PfWB herum-, PfWB herunter-, PfWB her-, PfWB hinab-, PfWB hinauf-, PfWB hinaus-, PfWB hinein-, PfWB hinüber-, PfWB hinunter-, PfWB hin-, PfWB nach-, PfWB Schneeballen-, PfWB über-, PfWB um-, PfWB wegwerfen; eem ebbes ins Kreiz w. [ KU-Bedb]. Des werft e (hocher) Schnee! 'Es schneit viel' [ KU-Bedb [Bd. 6, Sp. 1261] FR-Bockh]. RA.: die Flint ins Korn w. 'resignieren, Selbstmord begehen' [vereinzelt]; aus'm Sarrel w. 'aus dem Sattel w., besiegen' [ KU-Schmittw/O]; sich in Buschduur (Postur) w. 'sich aufrichten' [Kaislt]; in Staat w. 'elegant kleiden' [ KU-Herschw/Petth]; sich in die Bruscht w. 'stolz auf sich und die eigenen Taten' [ KU-A'glan LU-Opp]; ebbes in die Woochschal w. 'Argumente liefern' [ LU-Opp]; sich jemand an de Hals w. [vereinzelt]; eem ebbes in die Ribbe (Seit) w. 'jemanden bestechen' [vereinzelt]; mit de Worscht (Brot, Brotworscht) noom Schinke w. 'Gutes für Besseres hergeben' [vereinzelt]; Sprenkel (Sprenkel1) w. 'Hindernisse bereiten' [ KU-Kaulb LU-Limbghf NW-Lach/Speyd]; vun de Kanzel w. 'Aufgebot durch den Pfarrer' [ KU-Bedb Don-Schowe]. Er hat e Aa uf's geworf un wann es das hinnerscht es [ KB-Kriegsf]. Ich werf der aa emol widder 'n Stään in deine Garde 'Ich werde mich für diese Gefälligkeit revanchieren' [mancherorts]. Sie rafft die Steen un er werft se [ Don-Gottlob, KU-Schmittw/O]. 's werft 'n 'Er ist betrunken (und stürzt)' [ KU-Bedb]. Er hot sunscht nix in die Woogschal ze w. g'hat 'keine Argumente' [ BZ-Dernb]. Mer werft rechter em beese Hund e Brocke hie wie em gude [vereinzelt]. De Petrus kechelt, er werft alle nein (neune), sagt man, wenn es donnert [ KB-Kriegsf]. Er ißt die Kersche un werft der d'Steen ins G'sicht [ BZ-Dierb]. Werf'm e Stäin on de Kopp, do gehrer aach net lohm [ KU-Schmittw/O]. Der is wie e Katz, denne kannschte w., wie de willt, er fallt immer uf die Fieß [vereinzelt, auch Don Gal]. Eine weitere RA. s. PfWB Bettelbube. Einen AR. s. PfWB Bohnenblatt 1. KR.: Nikolaus, fang die Maus / Und werf die Maus zum Fenschder naus [Der Trifels 24. 12. 1933]. Heit Owend kummt de Belznickel / Was will dann der bei mer? / Ich nemmen an de Zippelkapp / Un werfen vor die Deer! [Donnersberg Jahrbuch 1981 167]. — b. in verschiedenen Spielen: 'einen Gegenstand wegschnellen' [vereinzelt]; Eier w. 'im Spiel Eier auf der Wiese kugeln' [ KU-Bedb]. Beim Klickerspiel w. [ RO-Ruppeck KB-Bennhs]; vgl. Hinaus-, PfWB Nachwerfchens; Syn. s. PfWB schnellern 2 und K. 243 knäupeln. Beim Kegelspiel: in die Volle w. 'der erste Wurf, bei dem noch alle Kegel stehen' [ RO-Dielkch]; e Loch w. 'nur einige der Kegel treffen' [ LA-Wollmh]; Sand w. 'die Kugel neben das vorgesehene Brett auf den Boden werfen' [ LA-Wollmh GH-Kand]. — 2. 'Junge zur Welt bringen' [mancherorts, Lambert Penns 172]; vgl. PfWB Gewerf, PfWB Werfe. Die Kuh (Katz, Loos) werft [ NW-Frankeck]. Die Sau hot zehn Junge geworf [ PS-Geisbg]. — 3. 'sich (auf)wölben', sich w. [vereinzelt]. Das Kleid werft sich [ KL-Neukch]. 's Breed (Brett) (Holz) hot sich geworf [ KU-Schmittw/O]. — 4. 'mit losen Stichen anheften, reihen' [ KU-A'glan]. De Schneirer worft die Ärmel mit Reihfärem in de Rock [ KU-A'glan]. — RhWB Rhein. IX 435 ff.; LothWB Lothr. 538; ElsWB Els. II 848. | | PfWB ElsWB LothWB werfen das Wort ist allg., mit schmeissen »mit grösserer Wucht w.« in Konkurrenz; doch wird n. der Ürd.-L. mīten, –it- bevorzugt od. steht sogar allein; ebenso nur meisən um Altk-Kirchen. [In best. Bed. steht nur w. allein; dies ist besonders angegeben.] — Rhfrk ö. an der uNahe węăfə; w. u. n. u. Hunsr -rf-, –ăf-; Saargeb. -ęrf- [Wend-Dörrenb -o-], dau węāfst, –t (usf.) u. -ē-, –ēə-; ər węāft (usf.), Part. gəworf, –ǫ-, vereinz. -ft [-wūrəf Wend-Aulenb]; Mosfrk an der Saar -ęr(ə)f- [nw. einschl. Saarl-Rommelfang Güsing Hemmersd Rehling, Merz-Becking -ǫ-; Trier-Stdt -ęrf- u. -ęrw.; Trier-Mehring, Koch-Laub -a-; Saarbg-Wellen -ø-; NSaarbg, Trier n. Mos, Wittl, Bitb -īrf-, –īă-]; dou wirəfs, –e-, –ø-, –īă-; he wirəf(t) (usf.) [Westerw vielf. węrfs(t), węrft], Prät. wurəf, –ūă-, Konj. -i-, –īă-, Part. gəwǫrf(ən), –u-, –ūă-]; Rip zwischen der dorf/dorp-L. u. der Benr.-L. neben älterem węrəpən heute schon oft węrəfə(n), du wirəfs, –e-, he wirəf, –e-, Prät. wurəf, –o-, Konj. -y-, –ø-, Part. jəwǫrfə(n); sonst Rip, Nfrk n. der dorf/ dorp-L. (Ahr-L.) węrəpə(n) [Köln-Stdt werəpe (sehr veralt.!); Monsch. Grevbr, Neuss hier u. da, Geilk-Würm, Geld --], du wirəps, –e- [Monsch, Eup, Aach, NJül, NBergh, SNfrk, OBerg -ø-; WSelfk -y-], he wirəp, –e- [-ø-, –y-], Prät. worəp [Waldbr wūrəp], Konj. -ø-, Part. jəwǫrəpə-o- st.: 1. mit Obj. a. Gegenstand, den man wegwirft. α. ganz allg.; einen Stein, Ball, eine Kugel (udgl.) w.; etwas fott-, weg-, hinw.; ausenander-, durchenanader-, dran-, dren-, eronder-, eraf-, eren-, hin- (her-), enaus-, enuf-, enin-, eröm-, nidder-, zesammew.; auch absol. du wirfs, bes am werpe; met enem Sten (udgl.) (no jet) w.; op de Volle w. beim Kegeln, wenn alle Kegeln noch stehen Rip, Allg.; den Schleppstrang bei den Schleppkähnen losw. abwerfen Rheinschiff. — Bes. bei Spielen: Einen Stein über eine Wasserfläche werfen, dass er mehrfach aufhüpft, Bachstelzchen, Braut, Brötchen, Butterfladen, –schmier, –stüttchen, F(o)rellen, Krahnenschüttelchen, Mäus'chen, Plättchen, Scherbchen, Schiffchen, Schlöss'chen, Schöllchen, Schwämmchen, Schüttchen (Kahn), Springstein, Stoppen, Wippen w. (s. d. W.); im Klickersp. absol. »Nachwerfen spielen mit dicksten eisernen Klicker« Allg.; Werfches spillen (duhn, sein) May, Westerw; Külchen (Kaule, Grube) w. stucken (s. d.) Sieg, MülhRh, Waldbr, Bergh; met w. einen kleineren Stein von einem grösseren herunterwerfen Heinsb-Bocket. RA.: Die w. [Bd. 9, Sp. 436]
enen Wurf handeln einträchtig Sieg-Ägid. De w. sich der Ball zo dass. Köln-Stdt. Den äne refft de Stän, den anere wirft se sie unterstützen sich im Üblen Saarbg-Wellen. Ber de Stan ean de Hihd (Höhe) wirft, dem fällt er of de Kopp wer unüberlegt handelt, schadet sich selbst May-Trimbs. Werf's Beil net so weit, sunscht musst de's so w. hulle! behaupte es nicht zu bestimmt Kreuzn-Rüdesh. Wat de fortwerpt, dat rücht net got (odder et stenkt) vom Geizhals Rip, Nfrk. Et hänke Äppel dron (on de Bäm), wie mit der Schipp dron geworf Goar, Verbr. We Viel (Vögel) wellt fänken, dorf net mot Knolle (mem Klöppel) dro (drein) w. Prüm. Verbr. Ebbes durchenannerw. wie Hexefett unordentl. in einen Behälter pressen Saarbr. Älder get vor, sat der Eilenspiegel, un do hatt er sei Greiss (Grossmutter) de Trepp ronnergeworf Saarl, Verbr. Se sen haut (heute) von de Kanzel eronnergeworf wor zur Ehe verkündet Birkf, Verbr. Bei dir hēsch et och: pack op, werp nidder on gangk alt widder er hat keine Zeit zum Ruhen u. Rasten Köln, Bergh. De han ehr Lumpen zesammegeworfe von der Heirat armer Leute Köln-Stdt. Mer muss sich der Leffel nit hinger de Dör losse w. sich nicht verstossen lassen ebd. Et es möt der Mötz ke W. derno er führt sich über seine Verhältnisse hinaus auf Neuss. Deə hat met en Woərsch (Wurst) noə en Si (Seite) Speck geworpe hat durch ein kleines Geschenk ein grösseres zu erhalten versucht Aach, Allg.; he wörpt met en Ernt (Erbse) no en Bunn (Bohne) Eup; der werft ach fofzeh Penneng no ere Mark Saarbr-Sulzb. Wer sich verrechnet hat, wird verspottet: Dat is doch nit grad so, dat mer de Gret heirot un werft de Brei an de Deck! Simm-Laub. Der hat ebbes uf de Bam gewurf eine Anspielung gemacht May. Dat es (net) en de Dreck geworpe (nicht) gut angelegt Rip, Allg.; ebbes en Ratsch (Gribbelegrapp udgl.) w. zum Aufraffen Allg. (s. d. W.); he hät de Flent ent Kor g. verzichtet, aufgegeben Dür-Lucherbg, Verbr.; änem ebbes en die Rebbe w. Beihilfe leisten Mosfrk, Rip; de hot em e paar Mark en de Seit geworf Bernk-Neumag; ech werfe dir fönf (en Handvoll) Fenger ent Gesicht! ohrfeige dich Prüm, Eusk; heə wörp et Hondert en et Dusend verwirrt Aach-Stdt. Se sen övver de Bänk geworpe wuərde zur Ehe verkündet worden Monsch, Eusk, Rheinb, Bo, Bergh, Erk, Altk. Wo mer enner en Herd Honne (Hunde) wirft, bauptst den, de mer geriet (trifft); de anner halen et Maul Prüm, Bitb. Enge jet vör jen Föss w. einen wegwerfend behandeln, beurteilen Aach, Allg.; ech han em senge Beddel (Krom) vür de Dür geworpe ihm gekündigt Rip. Der wirf seng Geld zom Finster erus verschwendet es Sieg, Allg. — β. in bes. Fällen u. Bed., wobei schmeissen nicht danebensteht. αα. gebären, von Tieren; de Sau hot gewurf, — Jonge g. Bitb, — ze frih g. Bitb, Allg. (s. auch ferkeln, kalben), — hat dut g. tote Junge zur Welt gebracht Köln-Berrenr. — ββ. absol. schwärmen, von Bienen (der junge Schwarm Wurf) Bitb. Prüm. Malm. — γγ. der Moll (Maulwurf) hät gewoarfe gewühlt u. Mollhebbeln aufgeworfen Siegld, Merz-Riml, Gummb-Harschd, Monsch, Eup. — δδ. et werft regnet, schneit stark; et w. wie met Eimere [Bd. 9, Sp. 437]
SONeuw. — εε. absol. u. et Gor get gewurf das Garn auf dicke Werf am Webstuhl aufziehen; de Krun moss opgericht gen, fir Gor ze w. Bitb-Ehlenz, Prüm-Flering Langenf Mürlenb, Daun-Meisbg Neroth, Hunsr, Siegld; aber węrpən, –ē- (im Geb. von -fən, Relikte der Nichtverschiebung) Saarbr-Portz, Trier (Mos), Bernk (Mos), Bitb-Dahlem Ehlenz Mettend NWeis Speicher, Prüm; -irp- Prüm-Burb KlLangenf. — ζζ. hen hot än geworft mit weiten Stichen genäht Saarbg-Irsch; üəverw. die inneren Nähte vernähen Heinsb-Erpen Süsterseel. — ηη. met Oge w. liebäugeln Dür-Stdt. — θθ. Getränke w., spenden; wer hät dat Bier geworfe? in der Studentenspr. allg. (u. schmeissen). — ιι. Getreide w., nach dem Wannen die Spreu daraus entfernen Duisb-Serm, Dür-Pier. — κκ. Bahn w. einen Weg im Schnee bahnen Monsch-Kesternich. — λλ. et Bettw. die Nachgeburt abstossen, von der Kuh Monsch-Rötgen, Eup-Raeren, Aach-Brand Breinig Schleckh Walh. — μμ. mit der Korbsense gemähten Hafer od. solche Gerste w., [(her)ausw.], auf das Feld w. Simm, Goar, Bernk, Zell, May, Koch, Kobl-Mallendar, Prüm-Schönf. — νν.Geld u. Gut fort-, wegw. vergeuden; he worf dat witt fort (weg) sprach mit Verachtung davon, lehnte es ab MüEif, Allg. — jj. auf Wellen liegendes Gras, Heu auf der Wiese ausenander-, userēn-, durchenēnw. zum Trocknen spreiten Allg. (— schmeissen mögl.); jet dorchenēnw. in Unordnung bringen; auch in Gedanken etwas verwechseln; de Ben d. eiligst laufen; die Ackerschollen d. mit der Egge Rip, Allg. (u. — schmeissen); se d. w. verprügeln Eusk-Dirmerzh; et Eisse hösteg erenw. verschlingen Rheinb-Meckenh; das Feld, das Gras, das Heu erömw. pflügen, wenden, spreiten Allg. (u. — schmeissen); der wirf sing Sach eröm legt sie unordentl. hin Rip, Allg. (u. — schmeissen), — we der Zimmermann et Beiel Köln-Stdt; jet öm on töm w. dass. Aach-Merkst; alles önnen ovven w. Malm-Vith; de wärft de Fore (Furchen) sesamme pflügt unordentl. Simm-Ringenr. — öö. enem jet an de Kopp w. Verfehlungen vorhalten; en Og op ene (jet) w. scharf hinsehen, Gefallen finden, begehren; jet op et Papier w. schreiben Rip, Allg.; mer wirft den zweiten u. dritten Rebtrieb of än Ag (Auge) schneidet ihn zurück auf ein Auge Mos; e wurf met Spetzboven on Lompe im sech er gebrauchte scheltend diese Ausdrücke MüEif, Rip. — b. Obj. der (das) Getroffene. α. enen (met enem Sten udgl.) w.; alle nöng (9) w. beim Kegeln; he hät en geworpen umgeworfen, zu Boden gestreckt Rip, Allg.; Geiss w. ein Knabensp.: ein Aststück mit drei od. mehreren Gabeln, umgekehrt aufgestellt, mit Stöcken umwerfen Wend; Gode w. (Zeckwearfches) Siegld-Littf. RA.: We ene Hongk (Hund) well w., fengk lech ene Sten Rip, Nfrk. He es mem Lappen (Läppche) geworpen nicht recht gescheit Waldbr, Gummb, Neuss-Strabg, — möm Sack g. Bergh-Horrem. — β. Wirkung des Wurfes (nur w.); beim Werfen mit flachen Steinen über eine Wasserfläche; die Knaben werfen Eierpänzchen, Flitsch, Klintsch, Kreis, Pöhlchen, Rädchen, Ringeln, Schellchen, Schildchen, Schüffelchen, Tätschken, Teller, Treppcher, Tudätsch, Uhren, [Bd. 9, Sp. 438]
Wippen (s. d. W.); der Gang weărft Säcke der Eisensteingang verbreitert sich an manchen Stellen, läuft dann aber in seiner früheren Stärke weiter, in der Bergmspr. Siegld, Altk; dat Kled wirp Falte bildet F.; der Bom w. Schatte Rip, Allg. — 2. sich w. a. mit persönl. Subj.; sich gegenseitig w. Allg. RA.: Die sich mänen (meinen, lieben), w. sich bei de Leiden mat Stänen Mosfrk, Simm-Schlierschd. Sich ze frack w. sich wehren, Mühe geben um etwas Dür-Winden. Sich furtw. ehrenrührig handeln; s. furtgeworpe ha unter seinem Stand geheiratet haben Aach, Allg.; sech (em Bett) erömw. wälzen Rip, Allg. Er hat sich geworf behandelt seine Kameraden von oben herab, weil er glaubt, klüger zu sein Saarbr. He hat föət (feucht) gestainde en wörpt sech ist bezecht Eup-Stdt. — Sech enem an de Hals w.; sech en de Bros w.; sech en de Dreck w. (usf.); sech enem vör de Föss w.; sech vör de Zog w. Allg. RA.: Du werps dich en de Bros wie ene Häreng en de Knee (Knie) Dür-Weisw. Sech en der Geck w. aufbrausen MGladb; sech en et Weld w. sich ausgelassen benehmen Schleid-Hellenth; sech ent Arg w. zornig werden, auch vom schwärenden Finger uWupp. Sich mat äm iwerw. in Uneinigkeit geraten Bitb, Allg. — b. sich sachl. Subj. (nur w.). α. sich verbiegen durch Hitze od. Kälte, von einem Stück Holz, von Geräten; de Stuədeck is veriss, et Gebälk hot sich geworf Rhfrk, Allg. [auch ohne sech; dat Boərd wörpt MGladb]. — β. der Wein hat sich geworf ist trübe geworden, — wirft s. Goar, uMos, Ahr, Siebengeb.; vom Bier Köln-Stdt. — Abl.: die Werferei, dat Gewerf(s), sich zerw. |