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 PfWB herunter-bringen (Bd. 3, Sp. 929)   PfWB herunter-führen (Bd. 3, Sp. 930)   PfWB herunter-holen (Bd. 3, Sp. 932) 
  -bringen st., schw.:
1. 'nach unten bringen', -bringe, -brenge, s. PfWB bringen [verbr.]; vgl. PfWB herunterschaffen 1, PfWB hinunterbringen 1. Bring e Leeb Brot (vom Speicher) r.! [verbr. Gal]. —
2. 'verschlingen'. Ich bring keen Bisse mehr r. [ ZW-Battw]; vgl. herunterschlucken, PfWB hinunterbringen 2. —
3.
a. 'vermindern'; durch eine Abmagerungskur de Speck r. [LA-Ilbh, verbr.]; vgl. PfWB herunterholen 2 d. —
b. 'wirtschaftlich schwächen'. Die schlechde Geschäfde hän'ne ganz runnergebroocht [ LU-Altr]. Auch von Gesundheitsschäden: Die Kranket hat'ne arig erunnerbrung [ KL-Reichb]. — Südhess. III 429/30; Bad. II 659. —

 

  -führen schw.: wie schd., fihre, -fehre, s. PfWB führen [verbr.]; vgl. PfWB herunterschaffen 1. Südhess. III 431. —

 

  -holen schw., st.:
1. 'nach unten holen', -hole, -houle, s. PfWB holen [verbr.]; Mehl (vum Speicher) er. [FR-Albsh, verbr.]; vgl. PfWB herunterschaffen 1. —
2.
a. = PfWB herunterreißen 1 a. De Hund hot'm die Hose runnergeholt [ BZ-Hermbghf]. —
b. = herunterschießen. Er hot de Vool erunnergeholt [ KU-Schmittw/O]. —
c. einen h. 'einem im Spiel alles abgewinnen'. Mer hun'n erunnergeholt [ RO-Falkst]; vgl. PfWB herunterstechen. —
d. in der RA.: de Speck erunnerhole (durch anstrengende Arbeit) [ LU-Oggh]; vgl. PfWB herunterbringen 3 a, PfWB -schaffen 2. — Südhess. III 432/33; RhWB Rhein. III 758 Z. 1; Bad. II 660. —