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 PfWB her-nehmen (Bd. 3, Sp. 865)   PfWB her-schlagen (Bd. 3, Sp. 882)   PfWB Ranschierer (Bd. 5, Sp. 368) 
   her-nehmen st.:
1. 'irgendwoher nehmen, beschaffen', hernemme [verbr.]. Wu soll ich des viele Geld (die Leit zum Schaffe) h.? [NW-Weish/B., verbr.]. RA.: Wo h. un net stehle? [KL-Hirschhn, verbr.]. —
2. 'stark in Mitleidenschaft ziehen'.
a. etwas h. 'durch häufigen Gebrauch abnutzen'. Bei so'me Werrer werren die Klääder ordelich hergenumm [ FR-Bockh, ZW-Battw]; vgl. PfWB herschlagen 2. —
b. einen h.
α. 'heftig tadeln', auch 'neckend in Verlegenheit bringen'. Denne hun ich mol hergenumm [ KB-Stett, mancherorts];

[Bd. 3, Sp. 866]
vgl. PfWB herstellen 3. —
β. eine Frau h. zum Geschlechtsverkehr [Fogel Beliefs Penns Nr. 1890, 1892 Gal-Obl]. — Südhess. III 330; Rhein. III 519 Z. 9; ElsWB Els. I 771; Bad. III 638. —

 

  -schlagen st.:
1.
a. einen h. 'einen abkanzeln, einem die Meinung sagen', -schlaan [vereinzelt NWpf]; vgl. PfWB hernehmen 2 b α. Den han ich hergeschlaa, daß er in kän Schlappe mehr baßt [ KU-A'glan]. —
b. ein Pferd h. 'zähmen' [ KU-A'glan]. —
2. Kleider

[Bd. 3, Sp. 883]
h. 'nicht schonend behandeln'. Du hoscht dein Klaarer aarig hergeschlaa [ KU-Kaulb, KL-Mehlb]; vgl. PfWB hernehmen 2 a, PfWB -richten 2 b. — Südhess. III 341/42 und Bad. II 646 and. Bed. —

 

   Ranschierer m.: 'wer Eisenbahnwagen rangiert', Ranschierer [ LU-Friesh]. Zu PfWB ranschieren 2 a. Südhess. IV 1214.