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| PfWB her-nehmen (Bd. 3, Sp. 865) | PfWB her-richten (Bd. 3, Sp. 879) | ElsWB hër nëʰmeⁿ (Bd. 1, Sp. 771a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 'irgendwoher nehmen, beschaffen', hernemme [verbr.]. Wu soll ich des viele Geld (die Leit zum Schaffe) h.? [NW-Weish/B., verbr.]. RA.: Wo h. un net stehle? [KL-Hirschhn, verbr.]. — 2. 'stark in Mitleidenschaft ziehen'. a. etwas h. 'durch häufigen Gebrauch abnutzen'. Bei so'me Werrer werren die Klääder ordelich hergenumm [ FR-Bockh, ZW-Battw]; vgl. PfWB herschlagen 2. — b. einen h. α. 'heftig tadeln', auch 'neckend in Verlegenheit bringen'. Denne hun ich mol hergenumm [ KB-Stett, mancherorts]; [Bd. 3, Sp. 866] vgl. PfWB herstellen 3. — β. eine Frau h. zum Geschlechtsverkehr [Fogel Beliefs Penns Nr. 1890, 1892 Gal-Obl]. — Südhess. III 330; Rhein. III 519 Z. 9; ElsWB Els. I 771; Bad. III 638. —
| 1. 'bereitmachen, zurichten', herrichde [verbr.]; die Fässer h. (für den neuen Wein) [ NW-Gimmdg]; 's Beet h. (für die Tabakpflanzen) [ SP-Heiligst BZ-Stein]; de Doure h. (den Toten für das Begräbnis) [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB herrangieren, PfWB -stellen 1. Die Bawett hot e Middagesse hergericht, wie se seit ihrer Hochzig kenns meh ghatte henn [Hartmann Unkel 77]. — 2. 'schlimm zurichten, nicht schonend behandeln'; Klääder h. [ BZ-Stein]; vgl. PfWB herschlagen 2. — Bad. II 645.
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