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 PfWB her-fallen (Bd. 3, Sp. 859)   RhWB zwiebeln (Bd. 9, Sp. 904) 
   her-fallen st.:
1.
a. über etwas h. 'sich gierig auf etwas stürzen'. Die Kinner sin iwwer die Kichelcher hergefall [KB-Bischh, verbr.]. RA.: Er fallt driwwer her wie e Blinner in die Niß [ Don-Bulkes, mancherorts Don Gal Buch], wie e Hund iwwich e Stick Fleesch [ Gal-Lindenf]. —
b. über einen h. 'einen überfallen (tätlich oder mit harten Vorwürfen)'; vgl. PfWB herfahren 2, PfWB -gehen 3. Sie sein iwwer'n hergefall wie die Wilde [ KU-Schmittw/O]. —
2. = PfWB hinfallen. Er is hergefall wie e Sack [ KB-Kerzh]. — Südhess. III 322; Rhein. II 263 Z. 17; Bad. II 636. —

 

  PfWB zwiebeln meist tswiw-, –e-, –ib-, –īb- lautend, doch auch tsiw- Saarbr-Stdt, Neuw-Fahr [Barm twībəln] schw.: 1. einen zw., bedrängen, quälen, mit Bitten quälen, schlagen, misshandeln Allg. (auch ausserhalb des eigentl. Zwiebel-Geb.; Klevld jedoch nicht bezeugt); e hat so lang a mer gezwiwelt, bes eich jo gesaht han Birkf; de Schulmäster zw. de Kanner, dat se en al net läde kinnen Bitb-Dudeld; de wellen wir ens zwiebele in die Enge treiben Kref-Stdt. — 2.a. ich dun der de Uhre (Ohren) zwewwele die Ohren langziehen, zwirbeln, zur Strafe Kreuzn-Boos. — b. jmd. erumzwiwele beim Tanz gehörig herumwirbeln Neuw-Dierd; der hot et (Mädchen) gezwiwelt.c. eine Masse bearbeiten, etwa Teig Siegld; os Vadder zw. de Luppe eäm Puddelwerk, als wann et en Käsdong (Käsebrot) wär.

[Bd. 9, Sp. 905]

[Bd. 9, Sp. 907]