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| PfWB her-fallen (Bd. 3, Sp. 859) | PfWB an-springen (Bd. 1, Sp. 281) | |||||||||||||||||||||||||||
1. a. über etwas h. 'sich gierig auf etwas stürzen'. Die Kinner sin iwwer die Kichelcher hergefall [KB-Bischh, verbr.]. RA.: Er fallt driwwer her wie e Blinner in die Niß [ Don-Bulkes, mancherorts Don Gal Buch], wie e Hund iwwich e Stick Fleesch [ Gal-Lindenf]. — b. über einen h. 'einen überfallen (tätlich oder mit harten Vorwürfen)'; vgl. PfWB herfahren 2, PfWB -gehen 3. Sie sein iwwer'n hergefall wie die Wilde [ KU-Schmittw/O]. — 2. = PfWB hinfallen. Er is hergefall wie e Sack [ KB-Kerzh]. — Südhess. III 322; Rhein. II 263 Z. 17; Bad. II 636. —
| 1. 'sich in schnellem Lauf nähern', gew. Part. Perf. 's Kind is aangesprung kumm [Kaislt, allg.]. — 2. einen a. 'in feindlicher Absicht gegen einen hinspringen'. De Hund hot mich aangesprunge [nördl. VPf allg.]. — 3. De Modoor springt aan 'tritt in Funktion', nach dem Schd. [allg.]. . 4. 'entspringen', von fließenden Gewässern. a. 1547 (Abschr. Ende 16. Jh.): die erst springt ahn im Hentzgensborn, fleußt gen Hatweiller in den weg [ZweibrOA-Bannb. 64]. — RhWB Rhein. VIII 433.
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