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 PfWB heim-tragen (Bd. 3, Sp. 782)   PfWB heim-tritteln (Bd. 3, Sp. 783) 
  -tragen st.: 'nach Hause tragen', -traa, -trage, -trache, s. PfWB tragen [verbr.]; e Binnel Gras h. [KU-Kollw, verbr.]. Er kann sein Grummet im Sack häimtroon, weil er so wenig hat [ KU-Schmittw/O]. Er dät de ganze Wald h. [ BZ-V'weidth]. Er stehlt un traat hääm sackvollweis, von einem Dieb [ ZW-Gr'bundb]. RA.: Er hat äne häimgetraa 'war betrunken' [WD-Hoof, mancherorts WPf KB-Zell]. Er träät sich aane haam, dass. [ KU-Hefw]. Er tragt'n em Schnuppdichel hääm, von einem Geschlechtskranken [ LA-Wollmh]. VR. (Verspottung der faulen Graserin):

[Bd. 3, Sp. 783]
Katzeläschtche heemgetraa, Mutter beloo, Kuh betroo; unne wie e Teller, owwe wie e Rechestiel, meenen die Leit, du häscht so viel [ Gal-Falkst]; vgl. heimtritteln. Fingerspiel: Der is in de Brunne gefall, der hat'n erausgezoo, der hat'n häämgetraa, der hat'n ausgezoo, der hat'n ins Bett geleet un hat'm de Aarsch gehau [ KU-Diedk]; vgl. auch PfWB Bach 1, PfWB Daumen 1. a. 1581: Es soll keiner laub, hecken oder holtz, premen oder hehen in eines andern gutt abhauwen vnd heimtragen [PfWeist. I 45 (KU-A'glan)]. Südhess. III 237; Rhein. III 448 Z. 35; ElsWB Els. II 744; Bad. II 605/06. —

 

  heim-tritteln schw.: 'trippelnd nach Hause gehen', im Spottvers auf die faule Graserin: Hoscht dein Bindel ufgepiddelt un bischt heemgetriddelt; werscht Mutter un Vatter oonlie (anlügen) un die Kih im Stall betrie (betrügen) [ Gal-Neuchrusno]; Var. s. PfWB heimtragen. —