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 PfWB heidi (Bd. 3, Sp. 762)   RhWB heidi (Bd. 3, Sp. 423)   ElsWB heidebritsch (Bd. 1, Sp. 303a) 
  heidi Interj.: 'schnell'. Heidi, geht's das Daal enunner [JKurpf. 1927, S. 75]. Heidi! is der Fritz geloff [Müller Luscht un Lewe 85]. Südhess. III 222; RhWB Rhein. III 423; Bad. II 598.

 

  PfWB heidi hęidī u. hęidi, –dī: u. hei- Rhfrk, Mosfrk, Rip; hęidē Saarbr; -da  Saarbr, Rip Interj.: 1. der Freude; h., heida, heidalala! Allg.; s. auch hei V. — 2. übertr. der (das) es h. verschwunden; er ist ausgekniffen; der geht h.; dat hoste gehat, dat is h.; et wiərd e bess-che freher Kaffi gedronk on da geht et h., h., mach dich fort [olleheidi Kreuzn-Monzing; alle- Kreuzn-Stdt; aller- Wend-Nahbollenb]! — Heidibretsch  Birkf, Meis-Lauschd Raumb Staudernh, Bernk-Allenb, Wend, Saarbr, Ottw, Saarl; heidəbretsch Wend-Marping; hädə- Merz; heida- Merz-Becking; et Geld es h.; der es h.; h. machen weglaufen (wie ein Hase, ein Reh, beim Weglaufen die Britsch, das Schwänzchen, zeigend).

 

  PfWB  LothWB  RhWB heidebritsch [haitəprìt Str.; hátəprìt Ndrröd.] Adv. geschwind, sofort, in aller Eile. Wo-n-iʰ erfaʰreⁿ ha, ass miⁿ Vatter schwer krank is, bin iʰ h. heim gfaʰreⁿ Str. ‘do müen Si awwer jez ken Auesblik verliere. Gehn Si als, haidebritsch, zue's Prechters’ Pfm. II 3. ‘’S fahre, haidebritsch, zwai Gutsche her an's Guet’ ebd. V 9. ‘Jetz awwer kumme heidebritsch Viel Buure’ E. Stöber Schk. 236. ‘Nein, nein, Herr Langbein, heidebritsch! Schlupft's tief in's Gras ’nyn, in eim Witsch!’ A. Stöber Schk. 361. ‘Springt d’ Stege awe h.’ Stöber Fürst. 11, der in der Anm. sagt: Ein wahrscheinl. in Kriegszeiten eingewandertes Wort = rätzisch haide komm! und britsch schnell; s. auch Stöber Mäder 86. ‘i ha mÿn Rosel heidebrütsch müen furtschicke’ Pick Mo. 20. ‘Der isch haidebritsch furtgeloffe’ JB. IX 99. Potz h.! Ausruf der Entrüstung Gebw. Str.Bayer. 1, 1053 haidi. Hess. 157 heidi fort.

[Bd. 1, Sp. 303b]