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 PfWB heia (Bd. 3, Sp. 752)   PfWB rispeln (Bd. 5, Sp. 555) 
   heia, heio: in Wiegenliedern. Heia, heia, Liebche, brech dem Kind e Blimche, brech das Kärbche nicht so voll, weil mein Kindche schlafe soll [Der Trifels 24. 12. 1933]. Hajo, hajo, Mimele, brech meim Kinnel Blimele, brech'm ganz das Körbel voll, daß mei Kinnel schlofe soll [Schandein Bav. IV/2, 351]. Hajo, ehr Buwe, gehn un brechen Blume, brechen das Kärbche net so voll, daß mein Kindche schlofe soll [ ZW-Marthh]. Heio, bobeio, was rischpelt im Stroh? Kätzi, fang 's Maisi, das rischpelt eso [ KU-Schmittw/O]. Heio, bobeio, was raschelt im Stroh? 's Kätzche is gestorb, 's Maisje is froh [ KU-Bedb]; dass. mit dem Schluß: die klääne Wullegäns'cher, die raschelen so [ebd.]. Andere Var. s. PfWB popeia, PfWB bumbeija. Südhess. III 213/14; RhWB Rhein. III 425/26; Bad. II 595.

 

   rispeln schw.:
1. = PfWB rascheln, rischbele [verbr. WPf NPf nördl. VPf, Christmann Kaulb 60, 88 Höh 80, 81 Kühn Hamet 130 Gal-Dornf Obl], rischple [mancherorts mittl. u. südl. VPf, Lambert Penns 125 Don-Werb]; vgl. PfWB rispern, PfWB ruspeln; Abl.: PfWB Gerispel. Do hat was (ebbes) gerischbelt [ HB-Einöd]. Ich han's heere r. [ KL-Reichb]. 's rischbelt im Stroh [KU-Nerzw, verbr.]. 's rischbelt mer im Bauch [SOPf (Heeger Nachl.)]. Die Maus rischbelt [ LU-Opp]. Ein Wiegenlied s. PfWB heia. —
2. sich r. 'sich regen'. 's rischbelt sich ebbes [ BZ-Dernb]. 's Kind hot sich ewe gerischbelt (im Bettchen) [ebd.]. — Südhess. IV 1426; RhWB Rhein. VII 459; LothWB Lothr. 415; ElsWB Els. II 295.