Haut-farbe f.: wie schd., Hautfarb [vereinzelt]; e gesundi H. [ KL-Reichb]. Südhess. III 194. — | | Farb [Fârp Banzenh.; Fàrp fast allg.; Fòrp Meis. K. Ingenh.]; Pl. Farweⁿ, Forweⁿ f. 1. Farbe, Gesichtsfarbe, Aussehen. E schlëchti F. han allg. D F. schanschiereⁿ erröten K. Z. E-n-anderi, e besseri F. han besser aussehen (als früher) Ingenh. Du bis mit F. am West (frz. veste) du hast Farbe am Kittel Meis. ‘deheyn glass das von farwen den edeln steynen glichet’ Str. 1482 Brucker 244. 2. Farbe im Kartenspiel allg. Dië F. haw iʰ nit Dü. Wü vil hest du von dere F.? Pfulgriesh. 3. Confession, Familie, Kameradschaft; Ansicht. Er is vuⁿ dr nämlicheⁿ F. Dü. D F. is e Tʰoler wërt dieser Arbeitgeber gibt od. würde einem Arbeiter, der die gleiche Confession hat, wie er selber, einen Thaler mehr Lohn geben als einem Andersgläubigen Ingenh. 4. Färberei. In d F. tʰuen färben lassen U. Die soˡˡts in d F. tʰuen un s Zeicheⁿ verliereⁿ diese (näml. deine — hässliche — Frau) solltest du in die F. thun und die dafür ausgehändigte Erkennungsmarke, das Zeichen, verlieren (damit du sie nicht mehr auslösen könntest) K. Z. — Schweiz. 1, 987. Bayer. 1, 750. | | -farbe f.: wie schd., -farb [mancherorts]. Er hot so e schlappi G., weil ihm nicht gut ist [ NW-Hardbg]. E G. hor er, als wann er gschisse wär [ NW-Gimmdg]. Er hot jo gar kä G. [ ZW-L'wied]. Südhess. II 1305. — |
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