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 PfWB Hag(en)-schloß (Bd. 3, Sp. 578)   PfWB Hag (Bd. 3, Sp. 570)   ElsWB Hagäpfel (Bd. 1, Sp. 59a) 
 -schloß n.: volkstüml. Bez. für die Rietburg, Hackschloß; vgl. PfWB Hag 2. —

 

   Hag, Hagenm.:
1.
a. 'lebender Zaun', Hack (hag) [LA-Nd'hochstdt Ob'hochstdt GH-Westh Zeisk Neubg Wilde 284]. a. 1400: sol niemand kein haag zerreissen, stangen darauß laden oder tragen [PfWeist. II 562 (NW-Freinsh)]. a. 1465-70: von eym yglichen suwepferch (Saupferch), der mit eim hag vmbgeben ist [SpeyHochst. Bl. 210].

[Bd. 3, Sp. 571]

a. 1751: Vielmehr sollen die Unterthanen sich befleißigen, nach und nach ihre Gärthen mit lebendigen Hägen zu umpflantzen [Zweibr. I 761, Schultheißerei Altstadt]. —
b. 'Bretterzaun', Hack [ GH-Leimh Berg Rülzh], Haag [ KU-Rothsbg]. Zs. PfWB Lattenhag. —
c. 'Freiplatz beim Fangspiel', Hoog [ KB-Gauh]. Syn. s. PfWB Bott 1. —
2. 'Wald', Hack [ LA-Rhodt Wey Venn], Hoog [ KU-Elschb]; vgl. PfWB Hain. Häufiger FlN.: Hahn, ein Bergwald bei der Ruine Landsberg [ RO-O'mosch]; Hänchen, Wald bei der Ruine Montfort [ RO-Duchr]; Ufm Hahn [ ZW-Contw KL-Heilmosch]; Im Hahne [ LA-Edk]. a. 1465— 70: (Acker) in dem Hanen [Speyhochst. (LA-Maik)]. — Südhess. III 41/42; RhWB Rhein. III 72/73; ElsWB Els. I 311; Bad. II 527.

 

 Hagäpfel [Hâkèpfl Sier. Urbis; Hâjèpfl Dü. Bf.; Hàkièpfl Ruf.; Háùèpfl Str.; Hœyapfələ Z.; Hœẏèpfl Prinzh.; Hâkətæpfl Steinbr. Heidw.] m. meist im Demin. gebraucht: Hagäpfele, die rote Frucht des Weissdorns, Hagebutte, Crataegus oxyacantha. ‘Vnedo Hagapffel oder Eltzbeer’ Gol. 403. ‘hag Apffel

[Bd. 1, Sp. 59b]
Arbutum’ Dasyp. Un sueche Bromere, Hauäbfele un Schlee’ Pfm. III 1. — Schweiz. 1, 382.