Guck-mich-an n.: = PfWB Guckelchen 2, Guckmichan [ KL-Mölschb]. Syn. s. PfWB Stiefmütterchen. | | Guckerlein n.: 1. = PfWB Guckel 1, Guckerle [ SP-Harths LA-Venn Germh], Pl. Guckerle [ SP-Harths], Pl. Guckerlich [ LA-Venn]. — 2. 'kleines Guckfenster' [ BZ-Dörrb]. | | Guckel, Guckele [Kykələ Strüth Lutterb.; Kyklə Roppenzw. Wittenh. Heidw.; Logelnh. Obhergh.; Kykl Horbg. u. nö. davon allg.; Pl. Kyklə] n. 1. Auge (scherzhafter, gemeiner Ausdruck). Guckleⁿ wi Salzbüchsleⁿ; wi Pfluerädle grosse Augen Z. JB. VII 192. Trüebi, gschwolleni G. macheⁿ Katzenjammer haben. Schlimmi G. klare, schelmische Augen. In eiⁿm e Guckl schmisseⁿ durch einen Blick winken Rupr. E par G. schnideⁿ ein besonderes (böses) Gesicht machen. E lang Gsicht un grossi Guckleⁿ macheⁿ unangenehm überrascht sein. Der stellt d G., wie wënn er eineⁿ frësseⁿ woˡˡt Hlkr. Iʰ schla dⁱr uf d Guckleⁿ ins Gesicht Str. Mit eⁱⁿme blöujeⁿ G. drvoⁿ kummeⁿ nur geringen Schaden erleiden Rapp. Um s G. is dr Schël blind scherzh. wenn man im Spiel ein Auge zu viel oder zu wenig hat Bf. ‘Loss dyni Gukkle schyne’ Pfm. I 1. ‘Er lueüt in ihri bloüe Verliebti Gyckle nyn’ E. Stöber [Bd. 1, Sp. 207b]
Schk. 2. ‘Was die for Guckle macht!’ Hirtz Ged. 214. 2. Licht, Mond (Kinderspr.) Wh. Demin. |
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