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 PfWB Grat-hobel (Bd. 3, Sp. 418)   RhWB Grat II (Bd. 2, Sp. 1363)   PfWB Falz-hobel (Bd. 2, Sp. 1033) 
   Grat-hobel m.: 'Hobel, mit dem man Nuten aushobelt', Groothowwel [ KU-Kaulb]; vgl. PfWB Falzhobel. — Zu PfWB Grat1. — RhWB Rhein. II 1364; ElsWB Els. I 298.

 

  NRhWB Grat II -:t, –·ə.-, Pl. -:-, –·ə.- [-:- im entrundenden Teile] Trier, Bernk, Zell, Koch, Kobl, May, Neuw, Altk, Rip, OBerg, SNfrk; Sg. u. Pl. -:t NBerg [Pl. Sol -:dən; Lennep xrēdən; Kemp-Dülken -·ə.t u. -·ə.nə]; Klevld - [-], Pl. -ən [sonst nur grt, Pl. -ə(n) für Bed. 1 Fischgräte nach dem Nhd.] m.: 1. Fischgräte Allg. RA.: Su mager wie en Gr. Rip, Rees. Knäbbel en die Bocks (Hose) kreg en Kengk (Kind); dat woər stomm on steckenblengk (-blind); hat öhr noch jet te sägge, dann welle wer öm op de Roəste leəge, welle wer öm broəne (braten) wie ene Fösch; komm hei, Kamerad, kriegs du de Gr., on ich der Fösch! Abzählr. Kemp-Grefr. — 2. beim Menschen. a. Röckgrot Allg. — b. scherzh. de hät Gröt en er ist stark Sieg; do es Grot an er ist kräftig, gesund Gummb-Hombg; den hot sich en got Grot gezielt er ist beleibt geworden Wittl-Binsf; ärgerlich bis en de Gröt Elbf; de fällt van Osel (Elend) van de Gröət Kref. — c. die paar Grötche Zahnreste Neuw-Leutesd. — d. Haarscheitel Neuw-HeimbWeis, Altk-Hamm, auch Grötche.e. Grötche Geschwulst am Auge, Gerstenkorn Jül-Hottorf. — 3. von Dingen. a. kurzer Eisenrücken auf Werkzeugen, die angeschmiedeten

[Bd. 2, Sp. 1364]
Stiel haben Mettm-Cronenbg; schiefwinkelige Nute, um Holz an Holz zu befestigen (mit Leim); dat Holt en den Gr. schuwen (schieben) Gummb-Berghsn; Dorn an einem Gewinde Kemp-STönis; Scharte in Schneidewerkzeugen Remschd. — b. steinige Stelle im Acker Trier-Mehring, Kobl. — c. eine in den Fluss reichende seichte Stelle, die durch Sinken des Wassers öfters trocken wird Mos. — d. Gassenname in Duisb; achter de Mur on op de Gr., do het den Deuwel sin Sot (Saat). — e. eine Reihe, Schwaden gemähten Grases auf der Wiese Düss-Wittlaer. — f. der Strunk, Torsche im Kohlkopf Goar-NHeimb, May-NMendig. — g. Kernobstgehäuse Trier-Clüsserath (-:-); Pl. -- Goar-Herschwiesen, Simm-Sabershsn; grə(n) Ess-Carnap Stoppenbg Borbeck. — h. Treppeneingang zum Keller für die beiden Balken, auf denen die Weinfässer aus dem Keller gezogen werden; Gewölbe über dem Kellereingang Saarbg, Trier, Wittl, Bernk, Kreuzn, Meis, Goar, Kobl, Koch, May, Neuw, Ahrw-Brohl, Sieg-Honnef, Königswinter Dollend, auch Grätche Koch-Poltersd. — 4. kene Gr. rein nichts Eusk-Frauenbg, MGladb-Odenk. — 5. übertr. ene magere Gr. magerer Mensch Trier, Bernk, Neuw, Köln, Geilk, Heinsb; al Grö altes Weib Neuw-Leutesd.

 

  Falz-hobel m.: wie schd., Falzhowwel [BZ-Dernb Beam Penns 30]; zu PfWB Falz. a. 1778: 1 falß hobel [SSp., v. d. Leyen, Fasz. 100]. Südhess. II 346; Rhein. II 279; ElsWB Els. I 298. —