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 PfWB glucksen (Bd. 3, Sp. 359)   RhWB klucksen (Bd. 4, Sp. 786) 
   glucksen schw.:
1.
a. vom lockenden Ruf der Glucke, gluckse (glugsə) [verbr., auch Don Gal]. 's Hinkel gluckst schun widder, weil es brüten möchte [Gal-Obl, verbr.]. —
b. es gluckst einem 'man wird verlockt'. Er steht un guckt de Kinner zu, do gluckst's dem alde Schode; un eh ich em noch rufe kann, is er ufs Eis gerote [Müller Butterbärwel 10/11]. —
2.
a. 'rülpsen' [SOPf, Pauli Heilm. 66]; vgl. PfWB schlucksen. —
b. 'gurgeln' [Lambert Penns 67]. —
c. 'schluchzen' [Schandein Ged. 241]. —
d.
α. 'gierig und deutlich vernehmbar trinken' [ ZW-Battw RO-Semb KB-Bubh]; vgl. PfWB gluckeln. Er gluckst ä Schoppe [ RO-Semb]. —
β. vom Geräusch der aus einer Flasche herausfließenden Flüssigkeit [lothr. SWPf]. —
e. 'unterdrückt lachen'. Die gude Bekannte hänn vor Schadefräd gegluckst [Bassler 15]. —
f. vom pochenden Schmerz in der eitrigen Wunde. De Finger gluckst [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. II 1400; Rhein. II

[Bd. 3, Sp. 360]
1285/86, IV 786; LothWB Lothr. 209; ElsWB Els. I 263; Bad. II 436/37.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB klucksen Rhfrk, Mosfrk im Geb. von Klucke u. Kluckse schw.: die Bruthenne kluckst sie ist brütelustig; sie lockt die Küken [für diese Bed. -ū- Bitb-Mettend]. — Abl.: die Kluckserei, dat Geklucks.