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 PfWB ge-wöhnlich (Bd. 3, Sp. 303)   PfWB hunds-gewöhnlich (Bd. 3, Sp. 1238)   PfWB ge-wöhnlich (Bd. 3, Sp. 303) 
   ge-wöhnlich:
1. Adj.
a. 'von einfacher Art, alltäglich'; e gewähnlicher Anzuch [ KU-Kaulb]; e gewehnlich Plomb, zum Unterschied von der Goldplombe [ KB-Kriegsf]. Sie hot gewähnliche Backe, net so dick un net so dinn [ RO-Lohnsf]. De gewöhnliche Leit un de Bauere spauz ich (zum Rasieren) glei ins Gesicht [Feierowend Nr. 29/ 1965 S. 4]. —
b. 'von niedriger Gesinnung', vgl. PfWB gemein 3 d. Des is 'n ganz gewähnlicher Halsabschneider [ NW-Freinsh]. Zs. PfWB hundsgewöhnlich. —
c. 'gewohnt, üblich'. a. 1327: den alten gewonlichen weg wider [OttbgUrkb. 360]. —
2. Adv. 'in der Regel, meistenteils'. Mach e bißche schneller wie g.! [ KL-Schneckhs]. Er bleibt g. deheem [Zahn Pläsier 126]. a. 1425: einem tagloner, der gewonlich arbeitet einen summertag 18 hlr. [LeinArch. (Löhne)]. — Südhess. II 1339; RhWB Rhein. IX 614; LothWB Lothr. 203; ElsWB Els. II 832; Bad. II 410.

 

   hunds-gewöhnlich Adj.: = PfWB hundsgemein, hundsgewehnlich [ KL-Reichb]. RhWB Rhein. III 967.

 

   ge-wöhnlich:
1. Adj.
a. 'von einfacher Art, alltäglich'; e gewähnlicher Anzuch [ KU-Kaulb]; e gewehnlich Plomb, zum Unterschied von der Goldplombe [ KB-Kriegsf]. Sie hot gewähnliche Backe, net so dick un net so dinn [ RO-Lohnsf]. De gewöhnliche Leit un de Bauere spauz ich (zum Rasieren) glei ins Gesicht [Feierowend Nr. 29/ 1965 S. 4]. —
b. 'von niedriger Gesinnung', vgl. PfWB gemein 3 d. Des is 'n ganz gewähnlicher Halsabschneider [ NW-Freinsh]. Zs. PfWB hundsgewöhnlich. —
c. 'gewohnt, üblich'. a. 1327: den alten gewonlichen weg wider [OttbgUrkb. 360]. —
2. Adv. 'in der Regel, meistenteils'. Mach e bißche schneller wie g.! [ KL-Schneckhs]. Er bleibt g. deheem [Zahn Pläsier 126]. a. 1425: einem tagloner, der gewonlich arbeitet einen summertag 18 hlr. [LeinArch. (Löhne)]. — Südhess. II 1339; RhWB Rhein. IX 614; LothWB Lothr. 203; ElsWB Els. II 832; Bad. II 410.