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 PfWB Ge-schick (Bd. 3, Sp. 245)   LothWB Ge-schick (Bd. 1, Sp. 199a)   PfWB biegen (Bd. 1, Sp. 888) 
   Ge-schick n., m.:
1.
a. 'Fähigkeit, Fertigkeit', G(e)schick [verbr.]; vgl. PfWB Bogen 8 a, PfWB Vorteil 2, PfWB Geschicklichkeit, PfWB Geschicktheit. Er hot zu allem G. [GH-Nd'lustdt, verbr.]. Er hat e gut G. [ KL-Matzb], e groß G. [ NW-Wachh]. Sie hot ken G. [NW-Wachh, verbr.]. Er hot ken G. dezu [BZ-Albw, verbr.]. Er brengt kein G. dran [ WD-Niedkch]. Wammer's zu eppes bringe will, braucht mer Glick un G. [ KU-Schmittw/O]. —
b. in der RA.: Mach G.! 'Beeile dich!' [ IB-Bliesmg/Bolch]. —
2. 'rechte Art, Ordnung, Schicklichkeit'; 's G. for voll mache 'den Anstand wahren' [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Schick. —
3. 'Schicksal, Los'. Den hot 's G. verfolgt [ BZ-Dernb]. 's is halt sein G. [ ZW-Langwd FR-Albsh LA-Gommh GH-Schwegh]. Zs. PfWB Mißgeschick. — F.: Genus fast allg. n.; m. in Bed. 1: KU-Hundh ZW-L'wied PS-Hintwdth LU Friesh; in Bed. 3: LA-Gommh. — Südhess. II 1285/86; RhWB Rhein. VII 1091/92; LothWB Lothr. 199; Bad. II 384.

 

  Ge-schick [g’ìg Hom. Rom. Ri.; gəek D. Si.] n. Geschick. Rdaa.: er hat e G. wie e Katz zum Hauroppe, wie e Hund im Arsch er hat gar kein Geschick. Ri. Rom. Ha. Mach mol e G.! mach voran! ibid. En hot schlechte Geschek; et as kä Geschek derbei D. Si.lux. 140.

 

   biegen st.: wie schd., bie(e), bieche, s. F. [allg.]. Er biet sich wie e Weid [ KU-Schmittw/O], ... wie e Widd [Spey NW-Haßl]. Rewe biee 'Reben an den Pfahl binden' [RO-Rehborn, verbr. NPf Germh]. Zs. PfWB ab-, PfWB aufbiegen. RA.: Der liecht (lügt), daß sich die Balke bieche [NW-Hardbg, verbr., auch Don Gal Buch]; Var. s. PfWB Baum. Bei dem hääßt's aa: biege odder breche, von einem Starrköpfigen [LU-Friesh, verbr.]. Die RA. 's biet un bait sich net s. PfWB beugen. VR.: Die Welche (Weide s. PfWB Wilge) werd geboche un krumm gemacht; un wer's nit kann, werd ausgelacht [BZ-Pleisw u. Umg. (Wilde 259)]. a. 1425: zu biegen zu hefften vnd zu brechen eyme man ein dag 6 den [LeinArch. (Löhne)]. — F.: WPf (mit NPf) im westl. Teil: bījə, im mittl. Teil: bīə. Der nördl. u. östl. Saum der nördl. VPf (FR-Kindh — Bobh bzw. FR-Bockh — Hertlhs) hat bīə, ein kleineres Gebiet südl. von NW-Dürkh (NW-Forst bis LU-Muttstdt) bījə, der Raum um Lu'haf bis NW-Dackh im Norden und LU-Iggh im Süden hat bīöə, seltener (die neuere Form) bīgə. Im restlichen Teil der mittl. VPf und in der südl. VPf gilt bīχə. Vgl. PfWB fliegen. Part. Perf.: gəbō in der WPf (einschl. NPf) sowie in einem schmalen Saum im Westen der nördl. und im Nordwesten der mittl. VPf; gəbōöə, seltener gəbōgə im Raum von Lu'haf; gəbōxə in der übrigen mittl. u. in der gesamten südl. VPf;

[Bd. 1, Sp. 889]
vgl. PfWB Bogen. Zu -g- vgl. insbes. E. Christmann in PfMHk. 1925, S. 161 ff. und Bertram 116 ff. — Südhess. I 827; RhWB Rhein. I 678; Bad. I 223.