Ge-schick n., m.: 1.a. 'Fähigkeit, Fertigkeit', G(e)schick [verbr.]; vgl. PfWB Bogen 8 a, PfWB Vorteil 2, PfWB Geschicklichkeit, PfWB Geschicktheit. Er hot zu allem G. [GH-Nd'lustdt, verbr.]. Er hat e gut G. [ KL-Matzb], e groß G. [ NW-Wachh]. Sie hot ken G. [NW-Wachh, verbr.]. Er hot ken G. dezu [BZ-Albw, verbr.]. Er brengt kein G. dran [ WD-Niedkch]. Wammer's zu eppes bringe will, braucht mer Glick un G. [ KU-Schmittw/O]. — b. in der RA.: Mach G.! 'Beeile dich!' [ IB-Bliesmg/Bolch]. — 2. 'rechte Art, Ordnung, Schicklichkeit'; 's G. for voll mache 'den Anstand wahren' [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB Schick. — 3. 'Schicksal, Los'. Den hot 's G. verfolgt [ BZ-Dernb]. 's is halt sein G. [ ZW-Langwd FR-Albsh LA-Gommh GH-Schwegh]. Zs. PfWB Mißgeschick. — F.: Genus fast allg. n.; m. in Bed. 1: KU-Hundh ZW-L'wied PS-Hintwdth LU Friesh; in Bed. 3: LA-Gommh. — Südhess. II 1285/86; RhWB Rhein. VII 1091/92; LothWB Lothr. 199; Bad. II 384. | | Vortel [Fôrtl Liebsd. Sier. Banzenh.; Fórtl Pfetterhsn.; Fortl Wittenh. Ensish. Su. Hlkr. Logelnh. Dü. Rchw. Rapp.; Fòrtl Obhergh. Katzent. Horbg. Ingersh. U.; Fortls M.; Pl. ebs. Sier. Wittenh. Hlkr. Horbg. Bf. Kindw., doch Fèrtl Obhergh. Rchw. Dü. Rapp. K. Z. Lobs., Færtl Mütt., Fèrtls M.] m. (n. Ensish. Obhergh. Bisch.) 1. Vorteil (diese Bed. selten). Ër is im V. Pfetterhsn. 2. Kunstgriff, Sachkenntnis, Geschicklichkeit, Routine. Bi jedem Handwërk sin gwissi Vortl Bf. Ër het e V. in sim Handwërk Logelnh. Durich d Üewung bekummt mr V. Bisch. Der bringt dis Ding glich [Bd. 2, Sp. 676a]
ʰerus, er het halt bi allem deⁿ V. ʰerusgfungeⁿ Brum. Er schafft mit V. Hf. Er stëckt ganz voll Vörtl Dü. [Wæn mər əmyol tər Fortls wèis, e s næm piès tsə màχə M.]. Dër hat känn Vortl zu nix Wh. Rda. Was batteⁿ (nutzeⁿ Dü.) eiⁿm d Vörtl, wëⁿⁿ mr si nit tribt? Mütt., wenn mr si nit profitiereⁿ kaⁿⁿ O. Er het Vörtls Ränke, Kniffe M. Alli Vörtl sin guet — wënn sⁱe hëlfeⁿ! K. Z. s is mⁱr e V. drum dªheim ze bliweⁿ ich habe guten Grund, zu Haus zu bleiben Hf. ‘Ein forthel bloch’ Block zum Pferdebesteigen Zschorn Kaiserbuch (bei Valerian). ‘Où est le montoir? wo ist der Vorteil?’ Martin Le guidon alemand 1663 S. 139. JB. XXI 216. — Basel 120. Bayer. 599. | | Vurtel [furtəl Mtsh. u. s.; furdəl Av.; fordəl D. Ri. Sbg.] m. 1. Vorteil: er isch im V. Et as sei Vordel. — 2. Kunstgriff, Kniff, Geschicklichkeit Ri.: durich Iwung bekummt m'r V. Er hat de V. erusgefunn. — ElsWB els. 2, 675 Vortel, ebenso ss. Kisch 240. |
| | | | |