ge-lüstig Adj.: = PfWB gelüsterig; gelischdich noo eppes [Kaislt, verbr.]. Dem Gelüschdiche halt m'r 's Maul sauwer [SPf]. Südhess. II 1232; RhWB Rhein. V 649/50; Bad. II 357. | | PfWB RhWB glusterig, -ü- [klùtərik Ruf.; kletərik Dü. Bf.; kəletəreχ Wh.] Adj. Lust empfindend, lüstern nach etw., voll von Gelüsten. Bis dënn schoⁿ wider g. noʰ Äpfl, d letsteⁿ sin dⁱr doch sur ufgstosseⁿ Dü. G. wie ne Fraü Bf. Gruss an eine Frau, die Wasser holen will: Hes Durst? — Jo, iʰ bin g. gsiⁿ! Ruf. ‘Sihe, Hagenbutz, du machst dich disen morgen mechtig batzig, vnnd bist sehr gelusterig’ Fisch. Garg. 312. ‘gelusterig desgoutée’ (von einer Schwangeren) Martin Parl. N. 511. |
| | |