Geiz-trieb m.: 'Nebentrieb am Rebstock', [Bd. 3, Sp. 153] Geiztrieb [ LA-Edk]; vgl. PfWB Geize1. Südhess. II 1206; Bad. II 345. | | Äber-zain m.: 'der aus einem Blattwinkel entspringende (unfruchtbare) Nebentrieb des Weinstocks, seltener des Obstbaums'; Äwwerzään (ęwərdsǟn) [NW-Lindbg LA-Altd Kl'fischling Walshs Ranschb Bergz GH-Steinw Zeisk Scheibhdt (Wilde 201)]; auch PfWB Äberzwacken, PfWB Geize, PfWB Geiztrieb genannt. Im Wingert soll das Laub nicht vor Laurentius geschnitten werden, da sonst die Ä. kommen [ LA-Edk]. — Zu äber vgl. PfWB Aberwachs; zu Zain (mhd. zein 'Reis, Rute') s. Zain, PfWB Zaine. — Bad. I 7. | | PfWB Wider-wachs wī·ə.rwās Aach, Geilk, Heinsb; wē·ə.r- Eup; wedər- Dür-Pier; -id- Köln-Stdt; wī:r- uWupp m.: 1.Haar, das gegen den Strich steht; verkehrt gewachsenes Holz. — 2. übertr. verächtl. klobiger Mensch, Trotzkopf. |
| | | | |