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 PfWB Geiz-trieb (Bd. 3, Sp. 152)   PfWB Äber-zain (Bd. 1, Sp. 26)   RhWB Widerwachs (Bd. 9, Sp. 493) 
   Geiz-trieb m.: 'Nebentrieb am Rebstock',

[Bd. 3, Sp. 153]
Geiztrieb [ LA-Edk]; vgl. PfWB Geize1. Südhess. II 1206; Bad. II 345.

 

   Äber-zain m.: 'der aus einem Blattwinkel entspringende (unfruchtbare) Nebentrieb des Weinstocks, seltener des Obstbaums'; Äwwerzään (ęwərdsǟn) [NW-Lindbg LA-Altd Kl'fischling Walshs Ranschb Bergz GH-Steinw Zeisk Scheibhdt (Wilde 201)]; auch PfWB Äberzwacken, PfWB Geize, PfWB Geiztrieb genannt. Im Wingert soll das Laub nicht vor Laurentius geschnitten werden, da sonst die Ä. kommen [ LA-Edk]. — Zu äber vgl. PfWB Aberwachs; zu Zain (mhd. zein 'Reis, Rute') s. Zain, PfWB Zaine. — Bad. I 7.

 

  PfWB Wider-wachs wī·ə.rwās Aach, Geilk, Heinsb; wē·ə.r- Eup; wedər- Dür-Pier; -id- Köln-Stdt; wī:r- uWupp m.: 1.Haar, das gegen den Strich steht; verkehrt gewachsenes Holz. — 2. übertr. verächtl. klobiger Mensch, Trotzkopf.