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 PfWB geistlich (Bd. 3, Sp. 150)   RhWB geist-lich (Bd. 2, Sp. 1165)   RhWB Geistlichkeit (Bd. 2, Sp. 1165) 
   geistlich Adj.: 'kirchlich'; in de geischtliche Stand treede, umgspr. [ LU-Oggh, NW-Frankeck LA-Wollmh]; e geischtlicher Herr 'Pfarrer' [ LU-Opp], vgl. PfWB Geistlicher. Anrede, Titel des

[Bd. 3, Sp. 151]
Pfarrers: Geistlicher Herr [ Don-Schowe Torscha]. Bei der Primiz trat früher eine geistliche Braut auf, s. PfWB Braut 2 a. a. 1485: dweill das geistlich schwertt auff diß zeit nit schneide, so weisenn sie den vorgenannten junckher Jorgen vor einen gerichtsherren [PfWeist. II 653 (KU-Glanmünchw)]. Südhess. II 1204; RhWB Rhein. II 1165; LothWB Lothr. 184; Bad. II 344.

 

  PfWB  LothWB geist-lich 1. Adj.: nur in Wend.: G. werden Priester werden; op g. studieren; fir g. st.; en g.ən Her Priester Allg. RA.: Häng (Hände) han wie en g.ə Her fein gepflegte Hände Kref-Linn; g. Särgengk (Sargende) Frömmler Sülzt; g.ə Selfkant scherzh. Köchin beim Pastor Dür. RA.: De hät ken g. Flesch an sech er taugt nicht zum Priester Rip, Prüm. Ich scheiss die Welt voll un lewe g. ich mische mich nicht in weltliche Händel ein Simm-Laub; drit op (en) de Welt on dann werd g.! Kref, Mörs, Elbf. — 2. Subst. en G.ə(r) Priester Allg.

 

  Geist-lichkeit Allg. Sg. t. f.: Priesterschaft. RA.: De Köster ös de Selfkant van de G. Mörs.