Gehr-dauge f.: 'halbmondartige, spitz endende Randdaube des Faßbodens', Gehrdau [ FR-Albsh]; vgl. PfWB Gehren 2 c. | | Daube I, Dauge Saarbr, Birkf dǫup, Pl. -wə [Saarl däuwə]; Bitb-Mettend dǫ·u.f, Pl. dǫ·u.ən; Rip, SNfrk hier u. da dū:f, Pl. -və in Bergh-Hüchelhv, Siegbg, MülhRh-Overath, Wippf-Biesf, Heinsb, Düss [tǫ·u.vən (Pl) Malm]; Aach, Sol duf, Pl. -və; sonst auf dûge zurückgehend, Rhfrk, Mosfrk bis ins rip. Ahrgeb. dǫ·u., Pl. -ən [Neuw-Dattenbg dǫ·u., Pl. duγə]; LRip in Eusk, Rheinb, Bo, Köln dux, Pl. -γə [Eusk-Stdt Pl. tuə] [Klevld drūf] f.: Fassdaube. Die D. werden gelenkt, gefügt, aufgestellt, bereift, gewärmt, verklebt; der Gargel wird geschnitten; es gibt gerissene u. geschnittene D. RA : In de Daue falen von einem Fass, das zusammenfällt; von einem schwachen, hungerigen, schlecht genährten Menschen, zusammenbrechen, schwach, hinfällig werden, in Ohnmacht fallen Mosfrk. — Mass. En Zorig Dauen. | | Dau II[dau, Pl. dauən; Demin. daiχən D. Si.; dúb, Pl. dúwə Ri.; dúw Falk. Fi. Vbg.; dóuə Pü.] f. Faßdaube. |
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