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 PfWB gegig (Bd. 3, Sp. 114)   PfWB untig (Bd. 6, Sp. 955)   PfWB zwischig (Bd. 6, Sp. 1759) 
  gegig Präp.: = PfWB gegen, geeich (gēiχ) [Buffington-Barba Penns 42 Don-Schowe Torscha verbr. Gal], gejich [Lambert Penns 62]. — Zum Suffix -ich vgl. auch PfWB hintig, PfWB obig, PfWB ohnig, PfWB übig, PfWB untig, PfWB wegig. — Südhess. II 1165.

 

   untig Präp.:
1. 'unterhalb, unter', Ggs. PfWB obig, unnich (uniχ) [mancherorts NWPf NPf VPf, PfId. 144 Christmann Kaulb 49 Lambert Penns 157, 158, auch Don Gal Buch]. Greif em u. de Aarme 'unterstütze ihn' [ KU-Ulm]. Er wuhnt u. unserem Haus [ PS-Schindhd]. Gekichert un gelacht hänn se schunn u. de Deer [Kunnrädel 118]. Un hockschd dich u. so en Disch voll Winzer [Räder Bitzler 11]. Er hat sich u. die Eisebahn gelegt 'Selbstmord begangen' [ LA-Diedf]. RA.: Unnich de Hand (Hann) 'beiläufig, nebenbei, gelegentlich' [KU-Obw/T GH-Nd'lustdt, Krämer Gal 223]; u. die Haub kumme 'verheiratet werden' [ FR-Bockh, mancherorts]. Dem wachst 's Gras u. de Fieß, von einem sehr langsam Gehenden [ Gal-Reichenbach]. Des bringt 'n u. de Borrem [Kleeberger 127]. SprW.: Wer sich mischt unnich die Klei, denne fressen die Sai [ Gal-Dornf, mancherorts]. Volksgl.: Wann en Hund unich me Fenschter heilt, bedeit's Unglick [Fogel Beliefs Penns Nr. 442]. Einen VR. s. PfWB Bettelleute. a. 1550: 4 morgen vndig dem alten schloss [Niedhammer 235]. a. 1624: 1 manßmatt wiese Jndig dem Rust [WerschwSchR]. a. 1652: vndig dem großen garten [GgHospR]. a. 1739: Untig der Kirch [SLgb. LA-Burrw 5]. a. 1768: Wingarten untig Bratenstich

[Bd. 6, Sp. 956]
[Kurpf. 884 (RO-Duchr)]. a. 1781: untig dem Galgen [Knapp 72]. —
2. 'zwischen, inmitten' [vereinzelt]; vgl. PfWB zwischig; 's Geld unnich d' Leit bringe [ GH-Nd'lustdt]. De Vatter fährt unnig die Kinner enein 'fährt dazwischen, gebietet Einhalt' [ KL-Neukch]. — Rhein. IX 60, Z. 6 f.

 

  zwischig Präp.: 'zwischen', zwischich (dswiiχ) [KL-Fischb PfId. 157 Danner Penns 10 Krämer Gal 250], gschwischich [Lambert Penns 74]. RA.: z. Dag un Dunkel 'in der Dämmerung' [Krämer Gal 250]. Mit weiße Wänn een aldes Haus / guckt freindlich zwischich Grienem raus [PfMda.-Wettstreit 86]. Volksgl.: Wammer middags z. elf un zwelf eßt, der, was kummt, gebt em sei Mann [Fogel Beliefs Penns Nr. 61]. Z. Grischdag un Neijohr soll mer sich net wäsche un a net rumstrippe odder mer hot ken Glick [Fogel Beliefs Penns Nr. 1352].