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 PfWB Ge-fälle (Bd. 3, Sp. 105)   DWB präsenzgeld (Bd. 13, Sp. 2073)   PfWB Präsenz-gefälle (Bd. 1, Sp. 1159) 
   Ge-fälle n.:
1.
a. 'Grad der Neigung', vom fließenden Wasser, von Wegen. 's Wasser hot se wenich Gefell [ KU-Schmittw/O]. —
b. RA.: (Der Trinker) hat ein starkes Gefäll [Pauli Heilm. 140]. —
2. aldes Gefell 'baufälliges Haus' [ PS-Donsied]. —
3. Pl. 'ständig anfallende Einkünfte', vgl. PfWB Gülte. Zs. PfWB Präsenzgefälle. a. 1555: gefälle von alten bäumen und von holtz, so es nit zu seiner zeit würde verbauet, höret halb der herrschafft und halb der gemeind [PfWeist. II 697 (LA-Gommh)]. — Südhess. II 1156; RhWB Rhein. II 275; ElsWB Els. I 107; Bad. II 318.

 

 präsenzgeld, n., so unter den gegenwärtigen auszgetheilt wird, nummi sacri Aler 1548b. Haymen jurist. lex. 829. Zedler 29, 94. s. DWB präsenz 2.

 

  Präsenz-gefälle n.: = PfWB Präsenz. a. 1591: 1 OhmViertel fallen ihm von den Präsenzgefällen, und der Pfarrer auch so viel [Niedhammer 167].