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 PfWB Ge-dämmer (Bd. 3, Sp. 99)   PfWB dämmern (Bd. 2, Sp. 62) 
   Ge-dämmer n.: 'anhaltendes Trampeln', Gedämmer [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB dämmern2 1. Südhess. II 1342 Z. 51; Rhein. I 1233 Z. 5; Bad. II 315.

 

   dämmern2 schw.:
1. 'stampfen, trampeln, poltern', vom lärmenden Auftreten mit den Füßen, bes. vom lauten Trampeln zorniger Kinder, dämmere, gedämmert [verbr.]. Dämmer nit so! [ LU-Altr, Gal Dornf]. Er war so bees, darrer (daß er) met de Fieß gedämmert hat [KL-Gimsb u. Umg.]. Hann gedämmert dann was arig un gehämmert, daß es kracht [Schandein Ged. 29]. —
2. 'etwas zusammentreten, zertreten'; Haai dämmere [verbr. WPf NPf]. Jed Läppel Land dämmert man ihr zum Anwender (s. PfWB Angewanne 1) [JKurpf. 1926 S. 46]. Zs. PfWB ein-, PfWB fest-, PfWB ver-, PfWB zusammendämmern. — Lautmalend für das dumpfe Geräusch, das beim Stampfen entsteht. — Südhess. I 1342; RhWB Rhein. I 1232/33; Saarbr. 43; LothWB Lothr. 79; ElsWB Els. II 682; Bad. I 412; Lexer Lexer II 1419 temeren.