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 PfWB gaukelig (Bd. 3, Sp. 63)   PfWB gaffelig (Bd. 3, Sp. 8)   PfWB gaukelig (Bd. 3, Sp. 63) 
   gaukelig Adj.:
1. von Dingen.
a. 'schwankend, weil zu hoch und dünn', gauk(e)lich (gaugəliχ) [verbr. südl. VPf PS-Erfw], gaak(e)lich (gāgəliχ, --) [verbr. WPf NPf nördl. VPf LA-Nußd verbr. Gal], gook(e)lich (-ō-) [ KU-Börsbn Ingb NW-Haardt Neustdt BZ-Dernb Don-Tscherwk Werb]; vgl. PfWB gackelig 1. Das is e gaakelicher Baam [ NW-Weish/S], e gooklich Ding [ KU-Börsbn], e gaagliches G'stell [ LA-Nußd], e gaagelich Fuhrwerk [ LA-Gommh BZ-Dernb Gal-Dornf]. —
b. 'wackelig, weil ohne festen Stützpunkt'. Der Pohl (Pfahl) isch gaakelich [ ZW-Dellf]. Der Wache (Wagen) fahrt so gookelich [ NW-Wachh GH-Freckf]. Die Läder (Leiter) steht gauklich [ PS-Erfw]. —
2. vom Menschen.
a. 'hoch aufgeschossen und daher leicht schwankend'; e gaakliches Weibsbild [Zweibr, verbr.]. Das is e gaakelich Ding [KL-Matzb, verbr.]. Er geht so gookelich [ KU-Breitb, LU-Opp]. —
b.
α. 'schwächlich'; e gaakeliches Kind [ KU-Nerzw PS-H'mühlb]. —
β. 'schwindlig', gaakelich [ PS-Hermbg], gookelich [ IB-Nd'würzb]. —
c. von charakterlichen Mängeln.
α. 'flatterhaft, ausgelassen, leichtsinnig', gaakelich [ KB-Stett FR-Bockh Lambsh Hettleidh], gookelich [ KU-Rothsbg]; vgl. PfWB gackelig 2 a. —
β. 'eitel, gefallsüchtig, eingebildet', vgl. PfWB gackelig 2 b, PfWB gaffelig 1. Das kummt mol gaakelich doher [ KU-Kollw KL-Siegb]. —
γ. 'unzuverlässig'. Des is 'n gaakelicher Mensch [FR-Tiefth, verbr. nördl. VPf NW-Erph]. — Zu PfWB gaukeln. — Südhess. II 1116/17; RhWB Rhein. II 1056; Bad. II 304.

 

   gaffelig Adj.:
1. 'unruhig, unstet, unzuverlässig', bes. von einem Kind, einem jungen Mädchen, gafflich [lothr. SWPf (PfId. 49) SOPf (Nachlaß Heeger) Lambert Penns 59]; vgl. PfWB Gaffel 1. Das is mol e gaffelich Ding [ KU-Trahw]. —
2.
a. 'umhergaffend', gafflich [ IB-Blieskst]. —
b. 'zum Lachen und zu Späßen aufgelegt', gaffelich [KU-O'staufb]; vgl. PfWB gäcksig 1 c. — RhWB Rhein. II 978; Saarbr. 70/71.

 

   gaukelig Adj.:
1. von Dingen.
a. 'schwankend, weil zu hoch und dünn', gauk(e)lich (gaugəliχ) [verbr. südl. VPf PS-Erfw], gaak(e)lich (gāgəliχ, --) [verbr. WPf NPf nördl. VPf LA-Nußd verbr. Gal], gook(e)lich (-ō-) [ KU-Börsbn Ingb NW-Haardt Neustdt BZ-Dernb Don-Tscherwk Werb]; vgl. PfWB gackelig 1. Das is e gaakelicher Baam [ NW-Weish/S], e gooklich Ding [ KU-Börsbn], e gaagliches G'stell [ LA-Nußd], e gaagelich Fuhrwerk [ LA-Gommh BZ-Dernb Gal-Dornf]. —
b. 'wackelig, weil ohne festen Stützpunkt'. Der Pohl (Pfahl) isch gaakelich [ ZW-Dellf]. Der Wache (Wagen) fahrt so gookelich [ NW-Wachh GH-Freckf]. Die Läder (Leiter) steht gauklich [ PS-Erfw]. —
2. vom Menschen.
a. 'hoch aufgeschossen und daher leicht schwankend'; e gaakliches Weibsbild [Zweibr, verbr.]. Das is e gaakelich Ding [KL-Matzb, verbr.]. Er geht so gookelich [ KU-Breitb, LU-Opp]. —
b.
α. 'schwächlich'; e gaakeliches Kind [ KU-Nerzw PS-H'mühlb]. —
β. 'schwindlig', gaakelich [ PS-Hermbg], gookelich [ IB-Nd'würzb]. —
c. von charakterlichen Mängeln.
α. 'flatterhaft, ausgelassen, leichtsinnig', gaakelich [ KB-Stett FR-Bockh Lambsh Hettleidh], gookelich [ KU-Rothsbg]; vgl. PfWB gackelig 2 a. —
β. 'eitel, gefallsüchtig, eingebildet', vgl. PfWB gackelig 2 b, PfWB gaffelig 1. Das kummt mol gaakelich doher [ KU-Kollw KL-Siegb]. —
γ. 'unzuverlässig'. Des is 'n gaakelicher Mensch [FR-Tiefth, verbr. nördl. VPf NW-Erph]. — Zu PfWB gaukeln. — Südhess. II 1116/17; RhWB Rhein. II 1056; Bad. II 304.