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 PfWB Gan-erbschaft (Bd. 3, Sp. 22)   DWB ganerbschaft (Bd. 4, Sp. 1218) 
 -erbschaft f. : = PfWB Ganerbe 1. 1563: Diese wälder der ganerbschaft liegen dieser zeit im streit [PfWeist. I 89 (FR-Beindh)]. Zs. PfWB Waldganerbschaft. DWB DWb. IV/1, 1, 1218.

 

 ganerbschaft, f. ganerben als gemeinschaft, besonders auch ihr besitz und ihr recht, 'vulgo ganerbinatus' Stieler 384, Frisch 1, 315c (dann im juristendeutsch auch ganerbiate plur. J. Grimm rechtsalt. 481, vergl. ganerbii sp. 1217): die alte gan-erbschaft, vom hause Limburg den namen führend. Göthe 18, 78 (dicht. u. wahrh. 17. buch am ende); die pfännerei ist in 11 ganerbschaften oder nappen getheilt, jede nappe in 96 theile oder körbe. Brückner landeskunde des herz. Meiningen 1, 197, von dem salzwerke in Salzungen; demnach die flecken und dörfer Freinsheim, Weiszheim ufm Sand, Leyselstatt, Calstatt und Herxheim (in der Pfalz) in einer gemeinen unzertheilten (vgl. unter ganerbe 2, b) waltghanerbschaft sein, die auch von unerdechtlichen jharen hero .. solcher gewalt ganerbschaft sich gebraucht und genossen .. waldordn. von 1400, Maurer gesch. d. markenverf. 482; die propstei zu Eisfeld (im fränk. theile des Thüringer waldes) gehörte vor diesem wegen der pfarr Eich in die gan-erbschaft nach Trapstadt, s. Frisch 1, 316a.