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 PfWB gammern (Bd. 3, Sp. 21)   LothWB gamern (Bd. 1, Sp. 181b) 
   gammern schw.:
1. 'nach etwas (z. B. Leckerbissen) verlangen', gammere [ IB-Nd'würzb]; vgl. PfWB gauen. —
2. 'mit Bitten bedrängen' [ HB-Kirrbg]. Syn. s. PfWB quälen. —
3. 'zusammenscharren' [PfId. 49 (Bliesg)]. — Südhess. II 1071 gämmern; RhWB Rhein. II 996; Saarbr. 72; LothWB Lothr. 181.

 

  gamern [gàmərn Rg.; gámələn D. Si.] intr. v. 1. begehrlich, dem Gaumen zu Gefallen sein. 2. sich nach einer Sache sehnen, nach etwas lüsten. — kärntn. gaimen, gâmen lüstern sein; ss. gâⁱmeln Kr. 31; lux. 125 gamzen;  DWB Gr. Wtb. 4, 1582 gäumen; mhd.  Lexer goumen.