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| PfWB gackeln (Bd. 3, Sp. 5) | PfWB schlockern (Bd. 5, Sp. 1102) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'wackeln', gackle [ BZ-Dörrb Rußl-Spey]; vgl. PfWB gaukeln 1 a. — 2. 'fahrig handeln, schusseln' [Germh]; vgl. PfWB gaukeln 2 c. — Zu mhd. gagen, gageren 'sich hin und her wiegen, zappeln'. — Südhess. II 1058 gakeln; Saarbr. 71; LothWB Lothr. 180; ElsWB Els. I 200.
| 1. a. 'wackeln, sich lose hin- und herbewegen, schlenkern', von Dingen, schlock(e)re (logərə, logrə) [verbr., Höh 78 Müller Dietschw 65 Don-Schowe Torscha Tscherwk Krämer Gal 187]; vgl. PfWB dotteln 1, PfWB gackeln1 1, PfWB gaukeln 1 a, PfWB juckeln II 1 a, PfWB jucken 1aδ, PfWB lappeln 1 a, PfWB lappern 1, lot teln 2 a, PfWB schlackern, PfWB schlappern 1, PfWB schockeln 5. Die Zähn schlockern [ RO-Lohnsf]. Die Hosse schlockern, von zu weiten Hosen [Kaislt]. Das Ei is faul, es schlockert (Bei faulen Eiern schwappt die Eimasse im Ei hin und her) [Frankth, mancherorts]. RA.: Mein Zahn schlockert wie e Leierzappe [ KL-Siegb]. — b. 'zittern, beben, schlottern' [verbr.]. Demm schlockren die Knie vor Angscht [PS-Rodalb (Bernhard 162)]. Guck emol, wie er schlockert [ KL-Matzb]. Do werren die Franzoseleit / So bleech un blaß un weiß wie Kreid / Un schlockeren an Been un Arem [Münch Werke I 171]. — 2. a. 'zittrig, unsicher gehen, wanken' [KU-Bedb Heinzhs Hundh ZW-Bottb LU-Friesh LA-Siebdg Schandein Ged. 248 Thielen 99]; Zs.: PfWB ane-, PfWB heimschlokkern. Er schlockert do anne wie e alder Mann [ RO-Obd]. Der schlockert 'rum, is dāb un' stumm, / Errt wie der ewig Judd erum [Schandein Ged. 136]. — b. 'langsam gehen, schlendern' [KB-Bubh Kühn Hamet 133]; Zs.: PfWB nachschlockern. — Südhess. V 451/52; RhWB Rhein. VII 1364/65.
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