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 PfWB gabeln (Bd. 3, Sp. 3)   PfWB hinaus-gabeln (Bd. 3, Sp. 1009) 
   gabeln schw.:
1.
a. 'mit der Gabel reichen'; Haai (Frucht) gaww(e)le [allg.]; vgl. PfWB spießen. Das Gabeln war früher meist Frauenarbeit. Zs. PfWB ab-, PfWB auf-, PfWB durch-, PfWB ein-, PfWB herab-, PfWB herauf-, PfWB heraus-, PfWB herein-, PfWB her-, PfWB herüber-, PfWB herunter-, PfWB hinauf-, PfWB hinaus-, PfWB hinein-, PfWB hin-, PfWB hinüber-, PfWB hinunter-, PfWB zu-, PfWB zusammengabeln. Ich du liewer g. wie laare (laden) [ KU-Schmittw/O]. Ein SprW. s. PfWB Ernte (II 946, Z. 22ff.). —
b. 'tüchtig essen', scherzh. [verbr.]. Doch rohe Grumbeerknepp, wann's gebbt, dann werd gegawwelt un geschöppt [Münch Weltgesch. 110]. —
c. 'mit Gabelstichen nähen'. Ich will die Bind noch schnell g. [ BZ-Dernb]. —
d. = PfWB verhauen 1 [ KU-Nerzw]. —
e. = PfWB stehlen. Des hot er gegawwelt [ LA-Nd'hochstdt]. —
2. sich g.
a. 'sich verzweigen'. Do gawwelt sich die Strooß [ LA-Wollmh]. —
b. 'sich fügen, zu einem guten Ende kommen'. 's hot sich gegawwelt [ LA-Bornh]. 's gawwelt sich net [ KU-Schmittw/O]. 's hott sich aach emol gegawwelt, daß de Hannes mit der Eisebahn gefahr is [Kühn Hamet 111]. — Südhess. II 1046/47; RhWB Rhein. II 966; Saarbr. 74; ElsWB Els. I 193/94; Bad. II 272.

 

  -gabeln schw.: 'mit der Erntegabel hinausreichen', -gaww(e)le [mancherorts]; vgl. PfWB herausgabeln. Südhess. III 507. —