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| PfWB Furch+-genosse (Bd. 2, Sp. 1649) | DWB furchnachbar (Bd. 4, Sp. 683) | DWB gefurch (Bd. 5, Sp. 2191) | |||||||||||||||||||||||||||||
| 1) als adj. zwei morgen landes, die .. gelegen sint in dem Galgenberger felde ober dem Erfelder phade gefurch den [Bd. 5, Sp. 2192] Lantschaden (d. h. ihren äckern). disz sint die anderen eckere ... gefurch den dumherren und joncher Hertwig von Wolfskeln, gefurch Sipeln. hess. urk. 1, 500, vom jahre 1394; bemerkenswert, wie der schreiber gleich nachher in die mundartliche form gefallen ist (s. fore furche sp. 426 m.): gefor joncher Wolfe .. gefor Sipeln .. gefor dem Fulschussel u. s. w. auch geforch (s. sp. 674 fg.): so liet ein morge wîngarten off der heide, geforch Hennen Nefen. corresp. blatt des ges. vereins d. d. gesch. vereine 1860 s. 63; ein wîngarte liget uber den dreu crûzen, geforch Jekeln Hirze. das. 2) als subst., die gevoren, furchnachbarn, nordthür.: übersnîtet ôch ein man den anderen an einer anewende (mäht auf sein feld hinüber), so soll er das korn nicht abführen, si enwerden alrêst bescheiden dunder (zwischen ihnen ein schiedsspruch gegeben) von den luiten di ur (ihr) beider gevoren sîn biniden unde poben (unten und oben). Mühlhäuser rechtsb. bei stofflief. 1, 47; mac he is un (mhd. es in) aber uberzuige mit sînen gevoren. 48. auch bei a. a. o.: off daʒ Bunshemer felt, geforch her Conrat von Frankenstein. s. 501, nachher: in dem Guntirs (grundstück), gefor Heinrich von Hatstein ... gen dem Wolfskeler busch, gefor Gelfrich von Nackeim, d. h. nicht Gelfriche, also nom., gefor statt gefor ist, in geschäftlicher kürze des ausdrucks. vgl. DWB furchnachbar, DWB furchgenosz und zum ganzen furche als ackergrenze sp. 676 (b), auch unter gartling.
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