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 PfWB Fuhr-mann (Bd. 2, Sp. 1635)   PfWB Gauls-fuhrmann (Bd. 3, Sp. 68) 
  -mann m.:
1. 'wer mit dem Fuhrwerk fährt', Fuhr-, Fohr-, Fouhrmann, s. PfWB Fuhre [allg.]. Zs. PfWB Gaulsfuhrmann. De F. fahrt [ KL-Siegb, allg.]. RA.: Er is e gurer Kerl, awwer e schlechder F. [Klein Wagen 114]. Er is e F. wie de Deiwel e Aposchdel [ KU-Schmittw/O]. SprW.: E alder F. kann knalle [Klein Wagen 114]. Net jeder is e F., wo e Gääschel schwingt [Hebel 45 Klein Wag. 114 Gal-Königsau]. For die Fehler, wu der F. macht, kriegt der Ochs die Hieb [ Gal-Obersd]. VR.: Un se Lebdaa werd kee F. reich, dann was er verdient, des versauft er gleich [Kaislt]; Var. s. PfWB versaufen 1 a. Einen anderen VR. s. PfWB alleweil (I 169 Z. 38 ff.). a. 1563: und losen die 3 dörfer aus den fuhrmann und den nechgenger [PfWeist. I 86 (FR-Beindh)]. a. 1628: die Teutschen Herrn (sollen für jede Getreidefuhre in der Ernte) jeglichen fuhrmann geben ein weck [ebd. II 600 (LU-Fußgh)]. —
2.
a. das Klickerspiel F. mit 4 Spielern und 8 Klikkern, die an den 8 Ecken eines inneren und eines äußeren Quadrates gesetzt werden. Die Klicker des inneren Quadrates werden über das äußere Quadrat hinausgeschossen; wem das gelingt, der darf den Klicker des äußeren Quadrates behalten [ ZW-Ixh]. —
b. das Springspiel Fuhrmannels

[Bd. 2, Sp. 1636]
[Wasgau-Bote Nr. 13/1934]. — Südhess. II 995/ 96; RhWB Rhein. II 874 ff.; Lothr. 176; ElsWB Els. I 684; Bad. II 249.

 

 -fuhrmann m.: 'wer mit Pferden fährt', Gails-, Gaulsfuhrmann, -fohrmann, s. PfWB Fuhrmann [verbr.]; vgl. PfWB Pferdsfuhrmann, PfWB Gaulsbauer 2, PfWB -knecht 2. Des isch e richdicher G., von einem, der es versteht, mit Pferden umzugehen [ LA-Gommh]. Südhess. II 1124. —