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 PfWB frommen (Bd. 2, Sp. 1605)   PfWB helfen (Bd. 3, Sp. 798) 
  frommen schw.: 'von Nutzen sein'. Er dut alles, was for sie nor frummt [Keiler 21]. Bad. II 235.

 

   helfen st.: wie schd., helfe (hęlfə) [weithin herrschend], helwe (hęlwə) [mancherorts], halfe [ RO-Rehborn PS-Schönau Hirschth Bundth Bruchw Schindhd]; Konjug. s. F.; vgl. PfWB batten, PfWB frommen, PfWB nützen. Zs.: PfWB ab-, PfWB auf-, PfWB aus-, PfWB be-, PfWB darauf-, PfWB durch-, PfWB verhelfen. —
1. persönl.; bei de Aarwet h. [verbr.]. Mer määnt, mer mißt'm h. [NW-Haardt, verbr.]. Soll ich h.? Grußformel beim Vorbeigehen an Arbeitenden [ LA-Altd]. Sell ich deer h.? Androhung von Schlägen [ GH-Zeisk]. Er helft uns dresche [SP-Mechth, verbr.]. Er helft mer de Sack traa [ Gal-Dornf]. Als klääner Bu häbb ich als mit unsrer Kuh ins Böschel fahre h. [Keiler 8]. Dem is nimmi se h. 'Er wird sterben' [ KU-Diedk]. Helfen'en (helft ihnen), so gut als's geht! [Hartmann Unkel 97]. Zuruf beim Niesen (bes. gegenüber einem Kind): Helf d'r Gott! [LA-Offb, verbr.]; dass. zur RA. erweitert, s. PfWB Gockel 1 a. Helf Gott!, ein veralteter Gruß [KL-Mölschb, verbr. Don Gal Buch]. Das Fauchen der Lokomotive wird gedeutet als Ach Gott, helf! Ach Gott, helf! [ LU-Opp]; Var. s. PfWB packen 3 b β. RA.: Dem muß mer uf die Färrt (Fährte) h. [ KU-Diedk]. Ich will d'r aus de Trääm (aus den Träumen) h. [Volk u. Heimat 20.8.1926]. Dem helft kää Moses un kää Profede [ ZW-Battw]. Er hilft d'r, bis de kee Hoor mehr uf'm Kopp hoscht [ NW-Geinsh]. Er helft ääm, wu nix schafft, von

[Bd. 3, Sp. 799]
einem Faulpelz [ NW-Hardbg]; vgl. hierzu das Zwiegespräch bei Peter 2. SprW.: De Berich (Berg) enunner helfe alle Heiliche, de Berich enuf hilft käin Deiwel [ KU-Schmittw/O]; Var. s. PfWB Berg 1. Wer sich nit neinschickt, dem esch aach nit se h. [ GH-Nd'lustdt]; dass. mit dem Einleitungssatz: Wem net se roode (raten) is [NW-Kallstdt, verbr. Don Gal Buch Rußl]. —
2. sachl. Honich helft geeich (gegen) Huschde [ Gal-Dornf]. Es hat alles nix geholf [ZW-Battw, verbr.]. Des dät uns net h., wann mer aa zwee Morje Äcker hädden [ LU-Muttstdt]. SprW.: Helft's nix, schadt's a nix [verbr.]. a. 1485: vnnd ob solichs nit hulff, so soll der gerichtsherr ... die geisel 'Peitsche' in sein hanndt nemen vnndt die pferdt dreiben [PfWeist. II 655 (KU-Glanmünchw]. — F.: Präs. Sing. 1: helfe, halfe, helf, half, hilf, zur Verbr. s. K. 195; 2.: helfsch(t) verbr. bes. WPf, hilfsch(t) verbr. bes. NWPf VPf, helefscht in HB-Lu'thal, halfscht in RO-Rehborn PS-Bruchw Bundth Bobth Schönau Schindhd. Das nachgestellte Pron. du wird in schneller Rede abgeschwächt zu -(d)e: helfsch(d)e; oder es schwindet ganz: helfscht. Im Pl. steht die Endung -en bzw. -e; vgl. hierzu die Angaben bei brauchen und auf K. 7a im DSA. Der Imp. Sing. fast allg. helf; half entspr. 1. Sing.; helef in KU-Frankb; hilf in KU-Heinzhs KL-Wörsb FR-Beindh. Part. Perf.: geholf/geholfe; vgl. hierzu die Linie gebroch/gebroche auf K. 1; in KU-Körbn Dunzw: gehulf. Südhess. III 252 ff.; RhWB Rhein. III 485 ff.; Lothr. 236/37; ElsWB Els. I 326; Bad. II 611/12.