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| PfWB Frieden (Bd. 2, Sp. 1597) | NRhWB Frieden (Bd. 9, Sp. 1215) | |||
1. wie schd., Friede (frīdə) [verbr.], (frīðə) [ Don-Werb Gal-Dornf], (frīrə) [KU-Herschw/Petth WD-Bub verbr. NPf LA-Nußd BZ-Queichhmb], (frīlə) [ BZ-Steinf], Freere (frērə) [verbr. NWPf NPf LA-Nd'hochstdt BZ-Nd'horb Gleishorb]; F. stifte [verbr.]; in F. lewe [verbr.]. Wann nore emol F. wär! [ KL-Gimsb]. Loß mich in F.! [KB-Zell, verbr.]. Loß mich met F.! [ ZW-Lambsbn WD-Bub]. Neujahrswunsch: Ich winsch eich e glickselig neies Johr, Gesundneit, F., alles, was eich lieb isch! [ GH-Schwegh LA-Nd'hochstdt]. SprW.: Zahle macht F. [ KL-Reichb Don-Gottlob]. Besser e Kalb im F. als e Ochs im Streit [ Don-Banat. Jh.: (so jemand) den frieden nit gehaltten, derselbige vberferrer ist gedachter herschaft driczehenn pfhunt vnnd ein helblingk verfallen [PfWeist. II 498/99 (RO-Falkst)]. a. 1512: Keme ein man, der einen lyploys gethan hete 'getötet hätte', inn daß backhauß oder inn die mulhen, der sall friedenn darin habenn vonn meins herrn vonn Leiningen wegen [ebd. I 60 (FR-A'lein)]. — 2. 'Einfriedung', vgl. PfWB Friedhof. o. D.: Item die kirchmaur neher dem pfarhoffe zu, als weith der pfarhoue [Bd. 2, Sp. 1598] geth, den hern von thume zu Wormbs, sollen in baw haltenn vnd dem kirchoff frieden gebenn [PfWeist. I 79 (FR-Battbg)]. — Südhess. II 959; RhWB Rhein. II 803/04; Lothr. 173/74; ElsWB Els. I 178; Bad. II 231/ 32.
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