fragen schw.: wie schd., frooe (frōə), frooche (frōxə), frooge (frōgə, -öə) [Verbr. s. K. 138]. Auslandspfälzer: froo(e) [Gal Buch verbr. Don], froon [ Don-Heideschütz Semlin], frooche [verbr. Rußl], frooge [verbr. Don], froje [Lambert Penns 58]. Konj. s. F. Zs. PfWB ab-, PfWB an-, PfWB aus-, beherum-, PfWB nach-, PfWB überfragen. Den han ich gefroot dorch dick un dinn 'gründlich ausgefragt' [ ZW-Battw], riwwer un niwwer gefroogt [ LU-Böhl]. Froo net so dumm! [Kaislt, verbr.]. Des frooscht du noch? [KB-Bischh, verbr.]. Froo liewer net! 'Darüber möchte ich nicht sprechen' [ZW-Bechhf, verbr.]. Des froogt sich noch 'ist nicht ganz sicher' [LU-Friesh, verbr.]. Er froot noo jerem Dreck 'nach jeder Kleinigkeit' [KU-Schmittw/O, verbr.]. Er froot net denoo 'Das bekümmert ihn nicht' [KB-Kriegsf, verbr.]. Er froot noo keem Deiwel [ KU-Trahw]. Es guckt un froot käin Mensch noo'm [ KU-Schmittw/O]. Ich wollt emol frooche, ob ich eier Lääder krieche kinnt [BZ-Darst, verbr.]. Er hat um se gefroot, von Heiratsabsichten [KL-Weilb, verbr.]. Er hot um se frooe losse, dass. [KU-Schmittw/O, verbr.]. Die sin verlobt ohne gefroot 'verlobt gegen den Willen der Eltern' [ KU-Bedb]. Frooch fer mich!, Auftrag eines erkrankten Schülers, sein Fernbleiben vom Unterricht beim Lehrer zu ent- [Bd. 2, Sp. 1563] schuldigen [LA-Edh (alte Gener.)]. SprW.: Wer lang froogt, geht lang err [LU-Friesh, verbr.]. 's Frooe koscht jo nix [KU-Schmittw/O, verbr.]. Narre un Kinner frooen veel [KB-Bischh, verbr.]. VR. s. PfWB Dienstag, Dornfeld, PfWB Schorenkopf. — F. (zur Erhaltung bzw. zum Wegfall des Gutturallautes vgl. K. 138): Präs. Sing. 1 froo (NWPf: frooe), frooch, froog; 2 frooscht, froochscht, froogscht; 3 froot, froocht, froogt; Pl. 1 - 3 froo(e)n (westl. WPf: frooe), froochen, froogen. Imp. froo! frooch! froog! Part. Perf. gefroot, gefroocht, gefroogt. Der Vokal in 2. und 3. Sing. lautet auch -ē-: freegscht, freegt [Krell 68], freescht [ RO-Altbbg]. a. 1324: do wart vor mir gefreget vnd geheischen ein ortdeil zu sprechen [OttbgUrkb. 342]. — Südhess. II 919 ff.; RhWB Rhein. II 720 ff.; LothWB Lothr. 175; ElsWB Els. I 179; Bad. II 216. | | PfWB Schor-kopf :rkop m.: 1. der geschorene Baum, im Rätsel von Bach u. g. B.: Du Kromme, du Lange, wo küs du hergegange? Du Sch., wat geht et dich an? Dür, Verbr. — 2. Barhäuptiger Prüm-Habschd. |
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